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Bürokratie beim BundSie krempeln den Staat um

Faule Hunde und risikoscheu: Das Image der Verwaltung ist schlecht. Nun haben sich zwei Frauen vorgenommen, den Staat flottzumachen. Die ersten Erfolge sind verblüffend.

Bitte keine perfekten Lösungen: Isabelle Emmenegger, Vizedirektorin der Zollverwaltung, will lieber Fehler machen und daraus lernen.
Bitte keine perfekten Lösungen: Isabelle Emmenegger, Vizedirektorin der Zollverwaltung, will lieber Fehler machen und daraus lernen.
Foto: Reto Oeschger

Sie stand vor dem wohl grössten, vielleicht auch dem schwierigsten Job in der Bundesverwaltung, doch erst ­musste Isabelle Emmenegger lachen. Sie staunte und fragte sich, wo sie da gelandet war. So bürokratisch kam ihr die Zollverwaltung vor, als sie 2017 anfing, so viel Papier, so viele Reglemente. Emmen­egger hatte einen Auftrag vom Parlament: Misch den Laden auf, mach ihn modern, führe die Zöllner und Grenzwächter ins digitale Zeitalter! Weg mit den Formularen, her mit den Apps. 393 Millionen Franken ist das Projekt gross, DaziT heisst es, rund 150 Leute arbeiten daran, bis 2026 soll es fertig sein. «Eine grosse Kiste», sagt Emmenegger.

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