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Steiler Arbeitslosen-Anstieg trotz KurzarbeitSo dramatisch ist die Entwicklung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt

Für beinahe 40 Prozent aller Beschäftigten haben Firmen im April Kurzarbeit beantragt. Das Ausmass und die Kosten dafür übertreffen frühere Krisen deutlich. Doch was bringt die Massnahme überhaupt?

Trotz Kurzarbeit für drei Viertel der Beschäftigten ist die Arbeitslosenquote im Gastgewerbe auf 9,9 Prozent gestiegen. Ein Restaurant-Inhaber misst die zwei Meter Abstand zwischen den Tischen, die zur Eindämmung des Coronavirus nötig sind.
Trotz Kurzarbeit für drei Viertel der Beschäftigten ist die Arbeitslosenquote im Gastgewerbe auf 9,9 Prozent gestiegen. Ein Restaurant-Inhaber misst die zwei Meter Abstand zwischen den Tischen, die zur Eindämmung des Coronavirus nötig sind.
Foto: Laurent Guiraud (Tamedia)

Das hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Für über 1,9 Millionen Mitarbeiter haben die Unternehmen im April Kurzarbeit beantragt, das sind 37 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung. Das zeigt eine Auswertung der Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), welche die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) vorgenommen hat. Eindrücklich ist auch der Anstieg der Unternehmen, die auf Kurzarbeit zurückgreifen: Im Februar waren es erst 700, im März kamen dann 157’000 und im April 188’000 Betriebe dazu.

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