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Klienten der Stiftung aus Bülach erzählenSo lebt es sich mit psychischen Problemen in Zeiten von Corona

Dass Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung nicht besonders stark unter der Corona-Krise leiden, zeigt sich bei den Klienten der Stiftung Wisli in Bülach.

Nicht allen Menschen, die unter psychischen Beeinträchtigungen leiden, setzt die Corona-Krise gleichermassen zu.
Nicht allen Menschen, die unter psychischen Beeinträchtigungen leiden, setzt die Corona-Krise gleichermassen zu.
Symbolbild

Andrea Meiers* Diagnosen sind happig: Sie leidet an einer Sozialphobie, hat eine ausgeprägte Angststörung und eine Depression. «Mir wird übel und schwindlig, mein Herz rast, ich kriege keine Luft und bekomme Panikattacken», beschreibt sie, was beispielsweise ein volles Zugsabteil bei ihr auszulösen vermag. «Das Zugfahren ist viel angenehmer geworden», findet die 21-Jährige, die täglich nach Winterthur in ein Arbeitsprogramm der Stiftung Wisli pendelt. Auch mit dem Zwei-Meter-Abstand fühle sie sich sehr wohl. «Von mir aus könnte man Social Distancing beibehalten», sagt sie.

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