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Internierung und ZwangsarbeitSo reagieren Schweizer Firmen auf Chinas Uiguren-Politik

Nestlé kappt die Beziehungen mit einer Firma in der Uigurenregion Xinjiang. Rieter will lediglich Abklärungen treffen. Doch sei dies vor Ort gar nicht möglich, sagt eine Nichtregierungsorganisation.

Das Regime hat die Uiguren im Griff: Ein Stacheldraht riegelt ein Massenlager in Yangisar ab. Im Hintergrund die chinesische Flagge.
Das Regime hat die Uiguren im Griff: Ein Stacheldraht riegelt ein Massenlager in Yangisar ab. Im Hintergrund die chinesische Flagge.
Foto: Greg Baker (AFP)

Sie werden aus Dörfern abgeholt, in Massenunterkünfte gebracht und zur Arbeit auf Baumwollfeldern gezwungen. Das ist die Realität vieler Uiguren in der westchinesischen Region Xinjiang. Mindestens 570000 Menschen arbeiten unter Zwang auf den Baumwollfeldern, schätzt der renommierte Xinjiang-Forscher Adrian Zenz in einer Mitte Dezember veröffentlichten Studie.

Die Zwangsarbeit ist nur eine Methode, wie das chinesische Regime die Uiguren unterdrückt. Die andere ist das Internieren von Uiguren in Umerziehungslagern. Gemäss den Ende 2019 veröffentlichten China Cables hält Peking je nach Schätzung eine bis drei Millionen Uiguren in solchen Lagern fest.

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