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Lieferservice und MarktständeSo veränderte Corona den Alltag der Unterländer Gemüsehändler

Die Unterländer Gemüsebranche hat den Lockdown gut überstanden. Die Hofbetriebe zeigten sich in Zeiten des Notstandes einfallsreich und flexibel.

Martina Knoepfel vom Brüederhof in Dällikon hatte während des Lockdown alle Hände voll zu tun. «In den vergangenen Wochen gab es einen regelrechten Run auf unseren Hofladen», erzählt sie.
Martina Knoepfel vom Brüederhof in Dällikon hatte während des Lockdown alle Hände voll zu tun. «In den vergangenen Wochen gab es einen regelrechten Run auf unseren Hofladen», erzählt sie.
Foto: Sibylle Meier

Während des Lockdown bildete sich öfter mal eine Schlage vor dem Selbstbedienungsladen auf dem Brüederhof in Dällikon. Die Kunden konnten dort unter anderem frische Salate, Frühlingsgemüse sowie Joghurts und verschiedene Rohmilchprodukte kaufen – alles biologisch produziert. Martina Knoepfel, die den Brüederhof zusammen mit ihrem Mann Simon seit 2012 pachtet, sagt: «In den vergangenen Wochen gab es einen regelrechten Run auf unseren Hofladen. Man spürt, dass sich die Leute in diesen Zeiten gesünder ernähren wollen.» Mit den Lockerungen der Corona-Massnahmen sei der Ansturm ein wenig abgeflacht. Doch Knoepfel ist sich sicher, dass sie einige neue Kunden dazugewonnen hat, weshalb sie dann auch ein positives Fazit zieht. Die zweifache Mutter findet es gut, dass sich die Leute während der Krise öfter für regionale Produkte entschieden haben. «Ich hoffe, das wird auch nach überstandener Krise noch vermehrt der Fall sein.»

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