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Zürich orientiert sich an New YorkSo will der Zürcher Stadtrat die Lage der Sans-Papiers verbessern

Eine Züri City Card als Identitätsausweis und Beiträge für ärztliche Behandlungen sollen 10’000 Menschen helfen.

«Der Stadtrat kann und will die Züri City Card einführen», sagt Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch.
«Der Stadtrat kann und will die Züri City Card einführen», sagt Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch.
Foto: Keystone

Rund 10’000 Sans-Papiers leben in der Stadt Zürich – Menschen aus dem Ausland ohne geregelten Aufenthaltsstatus. «Wir anerkennen diese Realität», sagte Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) gestern vor den Medien. «Sie finanzieren ihr Auskommen meistens selbst, aber unter schwierigen Bedingungen», fügte Zürichs Sozialvorstand Raphael Golta (SP) an.

Die links-grüne Mehrheit im Zürcher Stadtparlament hatte vom Stadtrat verlangt, die Lebenssituation der Sans-Papiers mit zwei Massnahmen zu verbessern: Zum einen mit einer Züri City Card als Identitätsausweis, zum anderen durch einen verbesserten Zugang zum Gesundheitswesen. Nun hat der Stadtrat dargelegt, wie er diese Forderungen umsetzen will. Mauch forderte zudem den Bund und den Kanton Zürich auf, langjährig anwesende Sans-Papiers zu legalisieren.

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