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Schneewinter und VögelSoll man Greifvögel mit Fleisch, Singvögel mit Körnli füttern?

Kaum liegt viel und lange Schnee, taucht die Frage nach der Fütterung von Vögeln auf. Dabei spielt auch die Vermenschlichung von Wildtieren eine Rolle.

Eine Kohlmeise an einem mit Schnee bedeckten Futterhäuschen.
Eine Kohlmeise an einem mit Schnee bedeckten Futterhäuschen.
Foto: PD

Es ist erbaulich, Vögel ganz aus der Nähe zu beobachten. Und das gelingt gut, wenn die gefiederten Tiere vom Menschen gefüttert werden. Auch lässt sich so die schützenswerte Tierwelt vor allem Kindern näherbringen. Und älteren Menschen hilft es vielleicht gegen die Einsamkeit, wenn sie auf dem Fenstersims Körnchen streuen für Meisen und Finken. All das dürfte unbestritten sein.

Aber ist es auch gut für die Vögel, wenn sie von Menschenhand gefüttert werden? Ist das nötig? Jetzt im Winter, wenn eine dicke Schneeschicht so manche natürliche Futterquelle zudeckt? Soll man also Singvögel mit Körnli durch den Winter füttern und hungrigen Greifvögeln Fleischstücke rauslegen?

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