Reiten

Auf heimischem Terrain erfolgreich

Das neue Springturnier im Rahmen des Horse Park Masters liegt vor der Stalltüre von Roger Umnus.Der Berufsreiter aus Niederhasli sattelte acht verschiedene Pferde und ritt mehrfach ins Preisgeld.

Roger Umnus, hier unterwegs mit Nachwuchspferd Louise, holte am Horse Park Masters zwei GP-Klassierungen.

Roger Umnus, hier unterwegs mit Nachwuchspferd Louise, holte am Horse Park Masters zwei GP-Klassierungen. Bild: A. Nido Wälty

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Er war der Teilnehmer mit der kürzesten Anreise: Roger Umnus ist seit zwei Jahren mit seinen Pferden auf dem Gelände des Horse Park in Dielsdorf zu Hause: «Ich habe dort zwei Stalltrakte gepachtet», sagt der Berufsreiter, der in Niederhasli aufgewachsen ist und vom Springsport, vom Verkauf und vom Ausbilden von Pferden lebt. Vom neuen Turnier ist der 36-Jährige begeistert: «Die Veranstaltung war gut organisiert – und für mich ist es natürlich praktisch, dass sie so nah ist.» In den vier Turniertagen ritt Umnus acht Pferde in den verschiedenen Kategorien. Sieg gab es für ihn bei der Premiere seines neuen Heimturniers keinen, dafür gute Klassierungen.

Stechen knapp verpasst

Allen voran in der Hauptprüfung, dem nationalen Grand Prix über eine Höhe von 1,40 Metern. Mit dem zwölfjährigen Holländer Cupido gelang dem Unterländer eine schöne Nullfehlerrunde an den Hindernissen – doch leider verhinderte ein Zeitfehler den Einzug ins Stechen, für das sich zwölf Teilnehmer qualifiziert hatten. Roger Umnus wurde Dreizehnter und holte sich mit seinem zweiten Pferd Salt n’ Pepper dank dem drittschnellsten Vierfehlerritt den 17. Rang und weiteres Preisgeld.

Gewonnen wurde der Grand Prix vom St. Galler Ivo Spirig mit Caspar vor Elian Baumann aus Gipf-Oberfrick mit seinen zwei Pferden Cim Air und Campari Z. Vierter wurde der deutsche Nationenpreisreiter Hans-Dieter Dreher mit Belcanto.

Insgesamt wurden 26 Springen ausgetragen, und unter den über 1500 Starts waren zahlreiche Reiterinnen und Reiter aus der Region vertreten. Oftmals fehlte ihnen aber das letzte Quäntchen Glück. So verpasste Alexandra Grossenbacher, die Betriebsleiterin des benachbarten Reitsportzentrums Baholz, eine Klassierung im R/N135 nur knapp. Sonja Kündig aus Steinmaur wurde am Freitag im R/N115 Vierte mit ihrem Pferd Duncan; im gleichen Springen belegte Melanie Mändli aus Winkel Rang 10. Den ersten Sieg für eine Unterländerin gab es dann am Samstag: Im zweiten R/N110 siegte Melina Spühler aus Wasterkingen souverän mit ihrem 16-jährigen Al Pacino, Alexandra Grossenbacher belegte mit Gia La Lolita Rang 7. Corina Sorg aus Wallisellen sicherte sich mit Elinde Z einen 3. Rang im zweiten R/N115. Für den zweiten Unterländer Sieg sorgte Cherine Jud aus Neerach mit ihrer Stute Karamba am Sonntagvormittag in der B/R95-Prüfung; im Springen davor hatten die beiden schon den 3. Rang belegt.

Rundum positives Fazit

Die Durchführung eines Springturniers vor den Dressurwettbewerben, die dann ab morgen Dienstag auf dem Programm stehen, war auf Anhieb erfolgreich, wie auch die Reaktionen der Reiter zeigten. «Wir haben von allen Seiten Gratulationen erhalten, und ich denke, wir sind auf einem guten Weg», sagte Fritz Pfändler, der zusammen mit Gilles Ngovan dem Organisationskomitee des Horse Park Masters vorsteht.

Erstellt: 17.03.2019, 21:54 Uhr

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