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Djokovic triumphiert in Wimbledon

Im Final lässt er dem als Nummer 8 gesetzten Südafrikaner Kevin Anderson keine Chance und gewinnt in 2:18 Stunden 6:2, 6:2, 7:6 (7:3).

Kuss für den Pokal: Novak Djokovic hält erstmals seit zwei Jahren wieder eine Grand-Slam-Trophäe in den Händen.
Kuss für den Pokal: Novak Djokovic hält erstmals seit zwei Jahren wieder eine Grand-Slam-Trophäe in den Händen.
AP Photo/Kirsty Wigglesworth
Erlösender Schrei: Nach einem umkämpften dritten Satz holt sich Djokovic den Sieg.
Erlösender Schrei: Nach einem umkämpften dritten Satz holt sich Djokovic den Sieg.
AP Photo/Tim Ireland
Streckt sich vergebens: Djokovic findet immer wieder einen Weg am Südafrikaner vorbei.
Streckt sich vergebens: Djokovic findet immer wieder einen Weg am Südafrikaner vorbei.
AP Photo/Ben Curtis
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Einzig im dritten Satz musste der Serbe vor dem Tiebreak fünf Satzbälle abwehren, alle bei eigenem Service. Der 32-jährige Anderson, der im Viertelfinal Roger Federer bezwungen hatte, hatte auf dem Weg in den Final in den drei Partien dieser Woche total über 14 Stunden auf dem Platz gestanden, fast fünf Stunden mehr als Djokovic. Im Final fehlte ihm dann nicht nur die spielerische Stärke, sondern auch die nötige Frische. Dem ansonsten sehr starken Aufschläger gelangen in den ersten beiden Sätzen nur gerade drei Asse.

Djokovic hingegen zeigte sich gut erholt vom ebenfalls langen Halbfinal gegen Rafael Nadal, der erst am Samstag zu Ende gegangen war. Der 31-jährige Serbe spielt derzeit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr und holte auf überzeugende Art seinen insgesamt 13. Grand-Slam-Titel, den ersten seit dem French Open 2016. Er liegt damit nur noch einen Sieg hinter Pete Sampras, vier hinter Nadal und sieben hinter Federer.

Anderson steigerte sich

Nach dem ersten Satz liess sich Anderson am rechten Oberarm massieren, danach lief es mit der Zeit immer besser. Während er in den ersten beiden Sätzen jeweils gleich sein erstes Aufschlagspiel verloren hatte, war der Südafrikaner, der am Montag als Nummer 5 der Welt aufscheinen wird, im dritten Durchgang der bessere Spieler. Er konnte aber bei 5:4 zwei und bei 6:5 drei Satzbälle nicht nutzen, auch weil Djokovic jeweils stark servierte. Das Tiebreak war dann wieder eine klare Angelegenheit für den Serben, der seit dem US Open 2016 und seiner Niederlage erstmals wieder einen Grand-Slam-Final erreicht hatte.

SDA/lif

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