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Die Schweiz verpasst den Turniersieg

Die Eishockey-Nationalmannschaft verlor gegen Russland 2:4 und beendete den Deutschland Cup in Krefeld auf dem 2. Platz.

Gilles Senn konnte die Niederlage nicht verhindern.
Gilles Senn konnte die Niederlage nicht verhindern.
Marcel Kusch, Keystone

Die Schweizer nahmen gegen Russland in Krefeld zu viele Strafen, was der Gegener mit zwei Powerplay-Toren zum 1:0 (3.) und 3:2 (44.) bestraften. Zwar konnte das Team von Trainer Patrick Fischer danach noch zweimal in Überzahl spielen, es schaute jedoch nichts Zählbares heraus. Vielmehr kassierte es bei vier gegen vier Feldspielern das 2:4 (52.).

Auf den erneut frühen Rückstand hatten die Schweizer noch überzeugend reagiert. Roger Karrer (12.) und Christoph Bertschy (18.) wendeten die Partie im ersten Drittel vorübergehend. Ersterer, ein 21-jähriger Verteidiger, traf in seinem zweiten Länderspiel zum ersten Mal. Und dies in Manier eines Stürmers, war er doch im Powerplay vor dem Tor aus dem Getümmel heraus erfolgreich. Dass Bertschy reüssierte, entbehrte nicht einer gewissen Logik. Der Stürmer von Lausanne spielte ein überragendes Turnier - in den ersten beiden Partien hatte er sich vier Assists gutschreiben lassen.

Das Schweizer Tor hütete Gilles Senn, der aktuell bei Davos einen schwierigen Stand hat und in der laufenden Saison erst zu vier Einsätzen kam. Der 22-Jährige zeigte über weite Strecken, warum Fischer ihn als Goalie für die Zukunft sieht. In der 15. Minute parierte Senn einen Penalty von Konstantin Okulow. In der 41. Minute rettete er gegen den alleine auf ihn losstürmenden Nikolai Prochorkin. Das 2:4 schien allerdings nicht unhaltbar.

Die Schweizer traten gegen Russland bloss mit sechs Verteidigern und elf Stürmern an. In der 32. Minute musste Verteidiger Fabian Heldner wegen eines unnötigen Checks vorzeitig unter Dusche. Im letzten Drittel hatten die Schweizer nicht mehr genügend Energie, um den Rückstand zu verringern.

Krefeld. Deutschland Cup. Sonntag: Schweiz - Russland 2:4 (2:1, 0:1, 0:2). Deutschland - Slowakei (14.30 Uhr). – Rangliste: 1. Russland 3/8 (10:6). 2. Schweiz 3/5 (9:9). 3. Deutschland 2/2 (6:8). 4. Slowakei 2/0 (3:5).

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