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Jokinen muss rettend eingreifen

Der EHC Kloten tut sich gegen die EVZ Academy mit einer sehr schwachen Leistung sehr schwer. Der Gast mit 1005 NHL-Partien sorgt dafür, dass es doch noch zu drei Punkten reicht: 6:5.

Erlösung in der Schlussminute: 56 Sekunden vor dem Spielende jubelt Patrick Obrist (rechts) als Erster über Jussi Jokinens Siegtreffer.
Erlösung in der Schlussminute: 56 Sekunden vor dem Spielende jubelt Patrick Obrist (rechts) als Erster über Jussi Jokinens Siegtreffer.
Christian Merz

Nein, drei Punkte hätte diese Leistung eigentlich nicht verdient. Hätte Kloten einen oder mehr Zähler abgeben müssen, hätte sie niemand beklagen können. So dürftig war die Vorstellung. Dass der Abend nicht mit einer Blamage endete, verdankten die Klotener ihrem hohen ­Besuch aus Nordamerika. Schon mehrere Abpraller hatte Zugs Goalie Hollenstein zugelassen, doch nie war ein Gegner am richtigen Ort gestanden. Bis Jokinen kam. Er kämpfte sich vors Tor – was seinen Mitspielern zuvor oft schon zu viel der Arbeit gewesen war – und war genau richtig positioniert, um nach einem Schuss Harlachers den Puck ins Netz zu schlenzen. Zu spielen waren da noch 56 Sekunden. So, wie der Match vorher gelaufen war, konnte man keinesfalls schon sicher sein, dass dieses sechste Tor zum Sieg reichen würde. Aber ­wenigstens in der letzten Minute liess die Klotener Defensive nichts mehr anbrennen.

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