Kloten

Kloten muss nun Gegner bodigen

Die Perspek­tiven des EHC Kloten in der Platzierungsrunde sind sehr ­beschränkt. Mit zehn Punkten Rückstand auf Ambri-Piotta dürften die Zürcher Unter­länder das Heimrecht im Playout­ kaum noch schaffen.

Will der EHC Kloten in der National League bleiben, muss er in dieser Saison noch in einigen Spielen den Gegner aus dem Gleichgewicht bringen, so wie hier Klotens Verteidiger Mattias Bäckman (oben) Ambri-Piotta-Stürmer Patrick Incir.

Will der EHC Kloten in der National League bleiben, muss er in dieser Saison noch in einigen Spielen den Gegner aus dem Gleichgewicht bringen, so wie hier Klotens Verteidiger Mattias Bäckman (oben) Ambri-Piotta-Stürmer Patrick Incir. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Platzierungsrunde kennt der EHC Kloten schon aus der vergangenen Saison. Damals verlor man im Startspiel zu Hause gegen Fribourg 0:5 und danach bei den SCL Tigers 2:4. Plötzlich schien das Team nochmals in akute Abstiegsgefahr zu geraten. Doch danach gewannen die Zürcher Unterländer zweimal gegen Ambri-Piotta und sicherten sich den vorzeitigen Ligaerhalt.

Konnte der EHC damals aus einer relativ komfortablen Ausgangslage starten, ist diesmal alles­ anders. Der direkte Liga­erhalt ohne Playouts ist mit 16 Punkten Rückstand auf Lausanne illusorisch. Und selbst der Vorletzte Ambri-Piotta liegt mit zehn Punkten Vorsprung kaum mehr in der Reichweite. Wenn Kloten die beiden Direktbegegnungen gegen die Tessiner jeweils nach 60 Minuten gewinnt, besteht vielleicht noch etwas Hoffnung auf das Heimrecht im Playout. Ambri seinerseits hat mit sechs Punkten Rückstand auf Lausanne noch kleine Chancen auf den vorzei­tigen Ligaerhalt. Die SCL Tigers, das vierte Team in der Platzierungsrunde, können dagegen ­ohne grössere Sorgen antreten.

Kevin Schläpfers Erfahrung

Trotz der fehlenden Perspek­tiven auf eine bessere Rangierung sind diese Partien für den EHC Kloten wichtig. Gegen Ambri etwa­ hat das Team von Kevin Schläpfer alle vier Qualifikationsspiele verloren. Es wäre deshalb nur schon für die Moral wichtig, dass man die Nordtessiner vor einer allfälligen Playout-Serie einmal besiegen könnte. Zumal Ambri wie kaum ein anderes Team der Liga grosse Erfahrung im Abstiegskampf hat und dementsprechend weiss, was auf sie zukommt. Ob das Playout-Heimrecht für Kloten wirklich von entscheidender Bedeutung ist, darf man bezweifeln. So hat der EHC drei der letzten vier Aus­wärts­spiele der Qualifikation gewinnen können. Vor eige­nem Publikum dagegen kassierte Kloten zuletzt vier Niederlagen in Folge.

Diese Heimschwäche ist schwer zu erklären, die fehlende Konstanz ebenfalls. Gefordert ist nun auch Headcoach Kevin Schläpfer, der aus seiner Zeit bei Biel über viel Erfahrung im Abstiegs­kampf verfügt. Sollten die Zürcher Unterländer auch die Playout-Serie verlieren, gibt es in der Ligaqualifikation gegen den Meister der Swiss League nochmals eine Chance auf den Klassenerhalt. Nebenbei: Die Spiele der Platzierungsrunde beginnen jeweils erst um 20.15 Uhr. Zudem wird gleich wie in der Qualifikation gespielt. Bei einem ausgeglichenen Resultat nach 60 Minuten gibt es mit je drei Spielern eine Verlängerung von fünf Minuten. Danach ein Penaltyschiessen.

Erstellt: 09.03.2018, 20:40 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles