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Köpferollen ohne Wenn und Aber

21 Jahre konnten sich die Rapperswil-Jona Lakers in der obersten Liga halten. Nun steigen sie in die NLB ab. Das schmerzt.

Jahrelang konnten sich die Lakers in der NLA halten. Gestern ging die Ära der vermeintlich «Unabsteigbaren» jäh zu Ende. Der Scherbenhaufen ist riesig. Sportlich und wirtschaftlich. Für den Klub, die Stadt Rapperswil-Jona und die ganze Oberseeregion. Der Abstieg in die NLB schmerzt enorm. Weh tut auch, wie er zustande kam. Das 0:4 in der Serie gegen Langnau ist eine Blamage.

Für die misslungene «Mission Ligaerhalt» gibt es diverse Gründe. Einer ist das zu grosse Kader. Die Mannschaft konnte wegen der vielen Wechsel nie richtig zusammenwachsen. Zu verantworten hat dies primär Sportchef Harry Rogenmoser. Ebenso ungeschickt war der Trainerwechsel. Anders Eldebrink hätte viel früher geschickt und keinesfalls durch seinen Assistenten Michel Zeiter ersetzt werden dürfen. Auch wenn fraglich ist, ob sich die Lakers mit einem anderen «Feuerwehrmann» noch gerettet hätten. Und das «Silenzio stampa» sorgte eher für Unruhe als Ruhe – es unterstrich die fehlende Professionalität des Klubs.

Nun müssen die Köpfe der Verantwortlichen rollen! Bleibt zu hoffen, dass der Verwaltungsrat ohne Wenn und Aber endlich rigoros ausmistet. Nur so kann sich Rapperswil-Jona vom Boden aufrappeln, sich in der NLB quasi «rehabilitieren», sich gestärkt in die NLA zurückkämpfen und dort wieder wie in «den guten alten Zeiten» den Fans grosse Freude bereiten. Das ist das einzig Positive am Abstieg.

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