Bassersdorf

Leidenschaft, Enthusiasmus und Disziplin

In der Gruppe 2 der 2. Liga gewann Bassersdorf in Kloten den Spitzenkampf gegen Illnau-Effretikon 4:2. Das Spiel war intensiv und die Leistung der Unterländer berauschend.

In die Mangel nehmen die Bassersdorfer Adrian Wachter (links) und Mark Zwick (rechts) den Illnau-Effretikon-Center Yves Förderreuther. Die Unterländer gewannen verdient 4:2.

In die Mangel nehmen die Bassersdorfer Adrian Wachter (links) und Mark Zwick (rechts) den Illnau-Effretikon-Center Yves Förderreuther. Die Unterländer gewannen verdient 4:2. Bild: Leo Wyden

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Die Zweitliga-Qualifikationsschlussränge von Bassersdorf (4, 6, 5 und 8) und Illnau-Effre­tikon (2, 2, 2 und 3) der letzten vier Jahre zeigen die deutliche Überlegenheit des EIE in diesem Duell in der jüngsten Vergangenheit. Illnau Effretikon empfängt im Durchschnitt in jedem Heimspiel mehr als 100 Zuschauer. Beim EHC Bassersdorf ist es dagegen nur eine zweistellige Zahl. Die Zuschauereinnahmen beim EIE sind höher, deshalb kann der Verein seinen Spielern finanziell etwas entgegenkommen. Logisch, dass Erstligaspieler, die nicht mehr so häufig trainieren können oder wollen, eher beim Zweitligisten Effretikon anheuern als in Bassersdorf.Deshalb war diese Begegnung in den vergangenen Jahren häufig ein Duell David gegen Goliath. Meist hat sich Goliath Illnau-Effretikon durchgesetzt. Allerdings oft knapp.

Spielfreude auf beiden Seiten

Vorgestern Donnerstagabend allerdings war es anders. Bassersdorf ist nach neun Meisterschaftsrunden zu Hause als Tabellenführer ins brisante Nachbarschaftsderby gegangen. Und die Unterländer verhielten sich während der ganzen Partie wie ein würdiger Leader. Sie liessen sich vom 0:1-Rückstand in der 17. Minute nicht beirren. Darauf antwortete das Team von Trainer ­Patrick Meichtry 31 Sekunden später mit einer Traumkombination über Willy Staiger und Luca Fuhrer, die Nicolas Kuhn zum 1:1 abschloss. Auf eine unberechtigte Strafe der insgesamt schlecht und einseitig pfeifenden Schiedsrichter in der 20. Minute liessen die Unterländer in der 23. Minute durch Mark Zwick das 2:1 folgen. Adrian Wachter erzielte aus dem Handgelenk in der 33. Minute das 3:1. Kurz darauf folgte der Anschlusstreffer und eine zu harte Fünfminutenstrafe gegen Bassersdorf. Auch diese ungemütliche Situation überstanden die Gastgeber. Trainer Meichtry dazu: «Wir beschweren uns nicht über Schiedsrichter. Wir sind ja froh, dass sie pfeifen. Zudem fokussieren wir uns auf unsere eigene Leistung.» In der 46. Minute schoss Sören Honegger das Tor zum 4:2-Endstand. Viel zum Prestigeerfolg gegen starke Eff­retiker trug auch Goalie Thomas Oschwald mit schnellen Reflexen und besonnenen Aktionen bei.

Vor der Saison gab Bassersdorf an, in der schwierigen Gruppe 2 die Qualifikation unter den besten acht Teams abschliessen zu wollen. Was sind nun die Gründe für den aktuellen Höhenflug? «Leidenschaft, Enthusiasmus und Disziplin», antwortet Patrick Meichtry. «Wir agieren defensiv konzentriert und vorne läufts meist rund», analysiert Verteidiger Marco Stessel. «Wir haben mit Patrick Meichtry und Christian Krähenbühl zwei hervorragende Trainer», sagt Teammanager Willy Staiger. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 30.11.2018, 22:18 Uhr

Bassersdorf - Illnau-Effretikon? 4:2

(1:1, 2:1, 1:0). Swiss-Arena. – 93 Zuschauer. – SR Lamers, Spring. – Tore: 17. Fäh (Hofer, Korsch) 0:1. 18. Kuhn (Fuhrer, Staiger) 1:1. 23. Zwick (Wachter) 2:1. 33. Wachter (Stessel, Schärer) 3:1. 35. Vögeli (Schwarz) 3:2. 46. Honegger (Theodoridis, Caminada) 4:2. – Strafen: 5×2 plus 1×5 plus Spieldauer (Kurt) gegen Bassersdorf; 4×2 gegen Illnau-Effretikon. – Bassersdorf: Th. Oschwald; Eppler, Cami­nada; Wuffli, Klaus; Schärer, Stessel; Felber; Theodoridis, Wilhelm, Honegger; Staiger, Fuhrer, Kuhn; Zwick, Wachter, Figi; Kutil. – EIE: Volkart; Gretler, Brockhage; Schwarz, Thaler; Gretler, Bulach; Giacomelli; M. Hofer, Korsch, Fäh; Vögeli, Förderreuther, Wieser; Beltrame, P. Hofer, Müller.

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