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McSorley: «Wir haben noch nicht das Letzte gesehen von Arno»

Arno Del Curtos Karriere in Bildern: 1996 kehrt der gebürtige St. Moritzer in seinen Heimatkanton Graubünden zurück und übernimmt den HC Davos.
Und er führt ihn schnell zu grossen Erfolgen: Im Jahr 2000 gewinnt er mit dem HCD den Spengler-Cup. Es ist das erste Mal seit 1958, dass der Verein sein eigenes Traditionsturnier gewinnen kann.
Ende Saison endet die Liaison: Die Lions verlängern den Vertrag mit der Trainerlegende nicht. Unter Del Curto hatte der ZSC erstmals seit 2006 die Playoffs verpasst.
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Sie spielen heute nach 18 Jahren erstmals gegen einen nicht von Arno Del Curto gecoachten HCD. Haben Sie sich Gedanken gemacht auf der langen Anfahrt nach Davos?

Servette gegen Davos war vor allem in Genf fast immer eine «Schlacht».

Haben Sie Verständnis, dass er genug hatte?

Aber Del Curto fand immer einen Weg. Bis jetzt.

Del Curto ging nach 22 Jahren. Sie selber sind seit 18 Jahren in Genf. Macht das Angst? Kommt bald auch für Sie die Zeit, wenn es einfach nicht mehr weiter geht?

Sie selber sprachen vor der Saison, dass Sie wegen des immer grösser werdenden Altersunterschieds zu den Spielern sich auch anpassen müssen. Wie sehr ist Ihnen das bislang gelungen?

Der HCD spielt sein erstes Meisterschaftsspiel ohne Del Curto gegen Chris McSorley – dem Trainer, der nun dank Del Curtos Rücktritt selber der amtsälteste der Liga ist. Welch wunderbarer Zufall!

Was bedeutet es Ihnen, nun der «Trainer-Methusalem» der Liga zu sein?

Was glauben Sie, wie es weiter geht mit Del Curto?