Kloten

Neues Jahr, neues Glück?

Die Kloten Flyers stehen vor einer wegweisenden Woche. Zweimal der SC Bern und einmal der HC Davos sind die Gegner in der NLA-Qualifikation. Dazu spielt Kloten auch noch den Cup-Halbfinal beim HC Lausanne.

Klotens Topskorer Chad Kolarik feiert seinen Siegtreffer beim 3:2 in Biel im letzten Spiel vor Weihnachten. Will Kloten in die Playoffs kommen, muss es 2016 zwingend so weitergehen.

Klotens Topskorer Chad Kolarik feiert seinen Siegtreffer beim 3:2 in Biel im letzten Spiel vor Weihnachten. Will Kloten in die Playoffs kommen, muss es 2016 zwingend so weitergehen. Bild: Keystone

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Endlich geht das Eishockeyjahr 2015 für die Kloten Flyers zu Ende. Ein Jahr der Enttäuschungen. Die 4:7-Heimniederlage am 23. Dezember gegen den EV Zug war der bittere Schlusspunkt. Allerdings nehmen die Unterländer eine gewichtige Hypothek ins neue Jahr mit. In der Tabelle steht das Team von Sean Simpson auf dem 10. Rang und weist bereits fünf Punkte Rückstand auf den SC Bern und einen Playoff-Platz auf.

Damit stehen die Flyers praktisch vor der gleichen Ausgangs­lage wie vor einem Jahr. Damals war man zwar auf dem 9. Rang platziert, hatte dafür fünf Punkte weniger auf dem Konto. Und der Rückstand auf den 8. Platz und den EHC Biel betrug ebenfalls fünf Punkte. Ein Rückstand, den die Kloten Flyers bis zum Ende der Qualifikation nicht mehr aufholen konnten.

Aufwärtstendenz beim SCB

Klar ist: Wenn es diesmal noch reichen soll, braucht man einen guten Start ins neue Jahr. Der Zufall des Spielplans will es, dass Kloten jetzt bei den ersten beiden Partien im neuen Jahr am 2. und 3. Januar ausgerechnet auf den SC Bern trifft. Es ist jener SCB, der derzeit auf dem 8. Tabellenplatz steht. Wenn ein Team wie die Berner beim Jahreswechsel schon einen Trainerwechsel hinter sich haben, den Sportchef auswechselten und alle acht Ausländerlizenzen eingelöst haben, kann die Saison bislang nicht gut gelaufen sein. Zuletzt ist der SCB mit drei Siegen in Serie (Zug, Fribourg, ZSC Lions) allerdings trotz Verletzungspech auf Touren gekommen. Zudem verfügt das Team jetzt mit dem Tschechen Jakub Stepanek wieder über einen starken Torhüter. Denn die Defensive ist beim SCB mit 109 Gegentreffern bislang der Schwachpunkt.

Hängt Gerber eine Saison an?

Bei Kloten wird die Torhüterfrage für die nächste Saison langsam aktuell. Martin Gerber will sich im Januar entscheiden, ob er nochmals ein Jahr anhängt. Das dürfte die wahrscheinlichste Variante sein, zudem könnte der junge Keeper Luca Boltshauser an der Seite von Gerber aufgebaut werden. Eine Alternative wäre ein ausländischer Torhüter. Dass der Bülacher NHL-Keeper Reto Berra noch zu einer Option wird, scheint sehr unwahrscheinlich zu sein. Andere Möglichkeiten sind kaum auf dem Markt. Der Fokus liegt derzeit ohnehin auf den beiden Partien gegen Bern. Dann folgt am Dienstag der Cup-Halbfinal beim HC Lausanne mit der grossen Chance, sich erneut für das Endspiel in diesem Wettbewerb qualifizieren zu können. Und am Freitag, 8. Januar, gastiert noch Meister Davos in der Swiss-Arena. Dabei wird der langjährige Captain Victor Stancescu, der seine Karriere wegen Hüftproblemen zu Beginn dieser Saison überraschend beenden musste, im Stadion geehrt und verabschiedet. Kein Zweifel: Die Kloten Flyers stehen vor entscheidenden Tagen.

Erstellt: 31.12.2015, 09:32 Uhr

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