Kloten

Schläpfer: «Wir haben eine Chance»

Klotens neuer Cheftrainer Kevin Schläpfer sieht weiterhin Chancen für eine Playoff-Qualifikation. Heute bei Ambri-Piotta und am Sonntag gegen Leader Bern will und muss der EHC wichtige Punkte gewinnen.

Kevin Schläpfer war auch gestern Donnerstag wie immer positiv und aufgestellt. Mit seiner begeisterungsfähigen Art soll der Baselbieter Kloten wieder auf die Spur bringen.

Kevin Schläpfer war auch gestern Donnerstag wie immer positiv und aufgestellt. Mit seiner begeisterungsfähigen Art soll der Baselbieter Kloten wieder auf die Spur bringen. Bild: Marcel Bieri

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«Fix: Kevin kommt an Bord!», hiess es in der schon fast legendären Medienmitteilung des EHC Kloten am 24. Oktober. Gemeint war natürlich die Verpflichtung des neuen Cheftrainers Kevin Schläpfer. An diesem 24. Oktober war Schläpfer am Abend bei der Heimpartie gegen Zug schon in der Swiss-Arena präsent. Allerdings noch nicht unten an der Bande, sondern hoch oben in einer der noblen Logen.

In der Zwischenzeit hat Schläpfer den EHC Kloten viermal gecoacht. Die Bilanz sieht nicht so schlecht aus: zwei Siege nach Penaltyschiessen (Fribourg und Langnau) und eine Niederlage nach Penaltyschiessen (Genf-Servette). Keinen Punkt gab es dagegen für den EHC lediglich bei der 3:5-Niederlage im Derby gegen die ZSC Lions.

Abschlusstraining gestern Donnerstag in der Swiss-Arena, es ist kalt geworden im Hardwald. Die Resonanz hielt sich in Grenzen. Zwar hat sich Tele D, ein ­Regionalfernsehen der Kantone Thurgau und Schaffhausen, für ein Interview mit Schläpfer angemeldet. Aber sonst war nur gerade ein Fan im Stadion präsent. Und dieser ging auch noch vorzeitig. Es wurde lange auf dem Eis gearbeitet, als Schluss war, zeigte die Stadionuhr bereits 12.06 an.

Siegesserie erforderlich

Kevin Schläpfer ist wie immer positiv und aufgestellt. Mit seiner begeisterungsfähigen Art soll der Baselbieter Kloten wieder auf die Spur bringen. Fünf von zwölf möglichen Punkten hat das Team unter ihrem neuen Cheftrainer bislang gewonnen. Das ist zwar nicht schlecht, entscheidend weiter kommt man damit jedoch nicht. Schläpfer weiss das: «Aber man konnte ja nicht davon aus­gehen, dass nun plötzlich alles klappt. Wir müssen auf dem Boden bleiben, die bisherige Bilanz ist ansprechend.» Ihm hat gefallen, dass Kloten sich sowohl in Langnau als auch in Genf jeweils im letzten Drittel gesteigert hat. Das sei ein gutes Zeichen. Aber Schläpfer sieht auch noch Baustellen: «Wir müssen einfacher spielen und den direkten Weg zum gegnerischen Tor vermehrt suchen. Zudem ist die Fehlerquote noch zu hoch.» Die Playoff-Qualifikation hat er trotz der misslichen Tabellenlage noch lange nicht abgeschrieben. «Ich bin Realist genug, um zu wissen, dass es schwer wird. Aber wir haben eine Chance», erklärt der neue EHC-Cheftrainer.

Natürlich müsse man einmal eine Siegesserie haben und Spiele nach sechzig Minuten für sich entscheiden. Bislang hat Kloten unter Schläpfer noch nie drei Punkte in einer Partie gewinnen können. Jetzt folgen Ambri-Piotta und der SC Bern als nächste Gegner, zwei Teams von höchst unterschiedlicher Qualität. Für Schläpfer ist das aber kein Thema: «Es gibt in dieser ausge­glichenen Liga keine einfachen Gegner. Und für uns als Tabellenletzter sowieso nicht.»

Für die heutige Partie in Ambri sollten die Voraussetzungen gar nicht so schlecht sein. Kloten hat zwar bislang erst drei Punkte auswärts gewonnen. Aber alle drei in der kurzen Zeit unter Cheftrainer Kevin Schläpfer.

Erstellt: 17.11.2017, 20:33 Uhr

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