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So kann es eben auch gehen

Der EHC Kloten verlor das «Spitzenspiel» in Lausanne gleich 1:5 (1:1, 0:2, 0:2). Er vergass vieles, was ihn vorher ausgezeichnet hatte.

Meistens einen Zacken schneller waren gestern die Lausanner (Eric Walsky, bedrängt von Daniele Grassi).
Meistens einen Zacken schneller waren gestern die Lausanner (Eric Walsky, bedrängt von Daniele Grassi).
Keystone

Es wurde nichts damit, den Startrekord von 2011 zu verbessern. Vor fünf Jahren hatte Kloten nach den fünf Punkten aus den zwei ersten Partien gegen Ambri nach Verlängerung verloren. Mit einem Punkt in Lausanne wäre die Bestmarke egalisiert worden. Und dieser Punkt, so komisch das jetzt auch zu lesen ist in Kenntnis des deutlichen Schlussresultats von 1:5, wäre sogar möglich gewesen. Aber Kloten hat sich offenbar – und das ist bei vielen Teams ja durchaus normal – vom über Erwarten guten Auftakt ein bisschen zu Bequemlichkeit verleiten lassen.Nicht mehr alles funktionierte so, wie es am ersten Wochenende geklappt hatte. Die Arbeit in der eigenen Zone war weniger gut und weniger entschlossen, das war einmal die Hauptursache für die Niederlage. Dass sie so deutlich ausfiel, hatte ihren Grund darin, dass Goalie Martin Gerber im letzten Drittel den Anstrengungen der ersten 40 Minuten Tribut zollen musste. Er beging zwei Fehler, die ihm sonst nicht unterlaufen, und die ermöglichten Lausanne zwei schnelle Tore zum 4:1 und 5:1.

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