Kloten

Via Visp zu Jussis Heim-Derniere

Nach dem grossen Cupspiel mit dem unglücklichen Ende gegen Zug geht es für Kloten von heute Freitag an gegen Swiss-League-Topteams weiter.

Kaum zu bremsen war der Klotener Jussi Jokinen (rechts) auch von den Spielern des aktuellen Tabellenführers EV Zug. Hier versuchte Jesse Zgraggen im Cup-Viertelfinalspiel am vergangenen Dienstag, den Finnen zu stoppen.

Kaum zu bremsen war der Klotener Jussi Jokinen (rechts) auch von den Spielern des aktuellen Tabellenführers EV Zug. Hier versuchte Jesse Zgraggen im Cup-Viertelfinalspiel am vergangenen Dienstag, den Finnen zu stoppen. Bild: Keystone

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Der Auftritt Klotens am Dienstag im Cup gegen den Leader der Natio­nal League hat Auswir­kungen. Zuerst nur technische: Edson­ Harlacher ist wegen eines Checks gegen den Kopf des Zuger Verteidigers Jesse Zgraggen für das Spiel heute Freitag auswärts gegen Visp gesperrt. Zweitens: Die Klotener haben mit ihrer Leistung ihre Fans begeistert. Und drittens: Nun weiss wirklich jeder, was diese Mannschaft zu leisten imstande ist. Dar­aus folgt viertens: Es wäre doch höchste Zeit, solche Vorstellungen auch einmal gegen Top­teams der Swiss League aufs Eis zu bringen­. Gründe, es nicht zu tun, gibt es seit Dienstag definitiv keine­ mehr.

Seydoux für Harlacher

Und dem EHC bieten sich in den nächsten fünf Tagen gleich drei Gelegenheiten, das zu beweisen. Heute in Visp, am Sonntag im Heim­spiel gegen Ajoie und am Diens­tag in Olten. Siebenmal bereits­ trat Kloten gegen Top­teams an, noch immer hat der EHC keinen einzigen Punkt gegen das Quintett geholt, dem auch noch Langenthal und La Chaux-de-Fonds angehören.

Trainer in Visp ist Matti Ala­talo, der Vater von Santeri Ala­talo, der als Zug-Verteidiger am vergangenen Dienstag massgeb­li­chen Anteil daran hatte, dass Kloten noch verlor. Visp gewann in die­ser Saison bereits neun seiner bisher zehn Heimspiele, vier Siege gab es nach Verlängerung oder Penaltyschiessen. Die Klotener Mannschaft in Visp sieht gleich aus wie im Cup, für den gesperrten Harlacher rückt Seydoux nach.

Jokinens letztes Heimspiel

Am Sonntag folgt bereits der letzte Heim-Auftritt Jussi Jokinens. Der Finne bestreitet sein definitiv letztes Spiel für Kloten am Diens­tag in Olten. Von der Präsenz des Mannes mit über 1000 NHL-Spielen profitierten alle, vor allem seine Linienkollegen Patrick Obrist und Adrian Wetli. Flügel Wetli war gegen Zug grossartig unterwegs, so gut wie noch nie in dieser Saison.

Bei Gegner Ajoie ver­län­gerte Trainer ­Gerry Shee­han diese­ Woche seinen Vertrag um zwei weitere Jahre. Seit 2005 ist der Kanadier im NLB-Eis­hockey in der Westschweiz tätig, zu­erst in La Chaux-de-Fonds, seit 2014 in Pruntrut für Ajoie.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 29.11.2018, 19:27 Uhr

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