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Wenigstens einen Punkt gerettet

Kloten verlor zum siebten Mal in Folge, aber holte daheim beim 1:2 nach Penaltyschiessen gegen Genf-Servette wenigstens einen Punkt.

Klotens Stürmer James Sheppard (rechts) vergibt eine Topchance gegen den Genfer Torhüter Robert Mayer.
Klotens Stürmer James Sheppard (rechts) vergibt eine Topchance gegen den Genfer Torhüter Robert Mayer.
Keystone

Das reichte aber nicht, um Weihnachten über dem Strich zu feiern.

Und plötzlich sah es so aus, als ob Kloten wieder mit leeren Händen dastehen würde. Eine Minute lang, nachdem sie ein letztes Boxplay überstanden hatten, brachten die Zürcher die Scheibe nicht aus dem Drittel, und Cody Almond lenkte eine Scheibe so ab, dass der Puck nach 59:30 im Klotener Tor lag. Es wäre das 1:2 gewesen, das Kloten kaum – in der aktuellen Verfassung ohnehin nicht – noch hätte korrigieren können. Aber die Schiedsrichter mussten sich den Treffer nochmals anschauen, und am Fernsehschirm sahen sie, dass der Stock Almonds klar zu hoch gewesen war. Also rettete sich Kloten wenigstens in die Verlängerung. Erstmals seit dem 29. November (8:3 gegen Lugano) hatte die Mannschaft wieder mal einen Punkt auf dem Konto. Zwei wurden es nicht, weil Denis Hollenstein mit einer grossen Chance gleich zu Beginn der Overtime scheiterte – und weil zwei Genfer im Penaltyschiessen die Coolness hatten, die früher Kloten in solchen Situationen gezeigt hatte. Nathan Gerbe und Noah Rod verwerteten ihre Versuche mit einer Abgeklärtheit und Klasse, die beeindruckte. Gerbes Zwick in die hohe Torecke war gar Extraklasse.

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