Zürich

ZSC ist erneut Sieger in der Qualifikation

Die ZSC Lions sind zum dritten Mal in Serie Qualifikationssieger. Das Team von Marc Crawford gewann gegen die SCL Tigers 4:1.

Belagerungszustand: Gleich vier Spieler der ZSC Lions versuchen den Puck über die Torlinie zu drücken.

Belagerungszustand: Gleich vier Spieler der ZSC Lions versuchen den Puck über die Torlinie zu drücken. Bild: Keystone

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Die Saisonbilanz der ZSC Lions gegen die SCL Tigers ist makellos. Das 4:1 gestern war der sechste Sieg im sechsten Qualifikationsspiel gegen die Emmentaler. Und das mit einer imponierenden Gesamttordifferenz von 30:10. Dazu setzte sich der ZSC im Cup-Achtelfinal gegen Langnau 4:2 durch.

Alle ZSC-Tore und die Interviews in Bild und Ton:

Quelle: ZSC Lions TV

In den Duellen gegen den Aufsteiger aus dem Emmental zeigte das Team von Marc Crawford jene Stabilität, die sonst nicht immer da war. Wobei sich natürlich allzu viel Kritik erübrigt, wenn sich eine Mannschaft zwei Runden vor dem Ende der Qualifikation bereits als Sieger feiern lassen kann.

Keller Doppeltorschütze

Marc-André Bergeron war gestern krank, für ihn kam als vierter Ausländer bei den ZSC Lions Ryan Keller zum Einsatz. Bei Langnau bekam Damiano Ciaccio im Tor eine Chance, er machte seine Sache gut. Die ZSC Lions waren bei Beginn der Partie offenbar nicht bereit. Nur so ist es zu erklären, dass Langnau dank einem Treffer von Kyle Wilson bereits nach 20 Sekunden 1:0 in Führung ging.

Der Ausgleich fiel dank Ryan Keller in der 9. Minute. Und vier Minuten später erzielte Luca Cunti den vermeint­lichen Führungstreffer für den Leader. Doch die Schiedsrichter sahen auf dem Video eine Torhüterbehinderung, der Treffer zählte nicht. Der ZSC hatte in der Folge zwar ein Chancenplus, aber Ciacco im Tor der Emmentaler verhinderte mit guten Paraden einen weiteren Gegentreffer.

Den Gästen bot sich in der 26. Minute nochmals die Chance zur Führung. Doch Kevin Clark scheiterte allein vor dem stark reagierenden ZSC-Torhüter Niklas Schlegel. Den Rest des Abends dominierten die ZSC Lions. In der 29. Minute brachte Pius Suter das Team aus Zürich-Nord mit dem 2:1 erstmals in Führung, nur eine Minute später erzielte Keller mit seinem zweiten Treffer im Powerplay das 3:1.

Die Playoff-Form testen

Robert Nilsson erhöhte im letzten Drittel auf 4:1 und weil Servette gleichzeitig in Bern immer höher in Rückstand geriet und 1:4 verlor, kann sich der ZSC schon zwei Runden vor Schluss als Qualifikationssieger feiern lassen. Das freute Mathias Seger, den Captain der Lions: «Man hat in der Vergangenheit schon oft gesehen, wie wichtig der Heimvorteil im Playoff sein kann.» Aber gleichzeitig taten sich die ZSC Lions in den letzten Jahren als klarer Favorit im Viertelfinal stets schwer. «Die Liga ist so ausgeglichen, da wird man halt von allen gefordert», erklärte Seger weiter.

Wer nun im Playoff-Viertelfinal der Gegner sein wird, ist dem Rekordnationalspieler egal. «Wer Meister werden will, muss jeden schlagen können», meinte Seger zum Abschluss eines Eishockeyabends, der wohl in Oerlikon nicht allzu lange in Erinnerung bleiben wird. Oder höchstens durch den Fakt, dass die Lions sich vorzeitig den 1. Rang in der Qualifikation sichern konnten.

Seger geschont

Der ZSC hat gestern seine Pflicht erfüllt, mehr aber nicht, und mehr war vor 8719 Zuschauern auch nicht nötig. Die SCL Tigers haben mit der Niederlage ihre letzte Chance für das Erreichen der Playoffs verspielt und werden definitiv gegen den Abstieg spielen müssen.

Am Wochenende haben die ZSC Lions nun zweimal gegen Meister HC Davos die Gelegenheit, sich in Playoff-Form zu bringen. ZSC-Trainer Crawford liess durchblicken, dass er seinen Captain Seger zumindest bei einem Spiel gegen die Bündner schonen wird. (Landbote)

Erstellt: 24.02.2016, 08:26 Uhr

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