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Federers Final der Superlative gegen Isner

Roger Federers Endspielsieg gegen John Isner war, was den Service betrifft, gelinde gesagt überragend. Das zeigt die Statistik.

Verdienter Jubel: Roger Federer gewinnt sein 101. Turnier mit dem Sieg gegen John Isner im Final der Miami Open.
Verdienter Jubel: Roger Federer gewinnt sein 101. Turnier mit dem Sieg gegen John Isner im Final der Miami Open.
AP Photo/Lynne Sladky
Gezähmter Aufschlag: Isner, welcher als bester Aufschläger der Tour gesehen wird, konnte Federer zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährlich werden.
Gezähmter Aufschlag: Isner, welcher als bester Aufschläger der Tour gesehen wird, konnte Federer zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährlich werden.
Julian Finney/Getty Images
In seiner Sieger-Rede lies Federer noch wissen, dass er die Absicht habe, auch 2020 wieder in Miami zu spielen, an einen Rücktritt scheint er offensichtlich nicht zu denken.
In seiner Sieger-Rede lies Federer noch wissen, dass er die Absicht habe, auch 2020 wieder in Miami zu spielen, an einen Rücktritt scheint er offensichtlich nicht zu denken.
Julian Finney, AFP
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6:1, 6:4 in 64 Minuten – diese Zahlen zeigen nicht annähernd, wie überragend Roger Federer den Miami-Final gegen John Isner und damit seinen 101. Titel gewann. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass er einen Service-Rekord aufstellte und zwei weitere egalisierte.

Bei eigenem Aufschlag gab der Schweizer gerade mal drei Punkte ab, so wenige wie noch nie in einem seiner insgesamt 154-Tour-Finals. Federer gewann 32 von 35 Punkten. Der vorherige Bestwert stammt von 2014 in Basel. Gegen den Belgier David Goffin waren es beim 6:2, 6:2-Sieg fünf Punkte (32/37) gewesen.

(Quelle: ATP)

Die Bestmarke, nur drei Punkte bei eigenem Aufschlag zuzulassen, hat Federer aber bereits einmal erreicht – ebenfalls in Miami, aber nicht in einem Final. 2014 schlug er in der zweiten Runde einen anderen Aufschlagsriesen, den Kroaten Ivo Karlovic. Beim 6:4, 7:6 gab er bei 52 eigenen Aufschlägen die eben erwähnten drei Punkte ab.

(Quelle: ATP)

Bereits zum sechsten Mal in 1460 Partien schaffte es der 20-fache Grand-Slam-Sieger, alle Punkte zu gewinnen, bei denen er den ersten Service ins Feld brachte. In einem Endspiel war es am Sonntag für den 37-Jährigen aber ebenfalls eine Premiere. Gegen Isner gewann Federer 20 von 20 Punkten. 2006 in Tokio schaffte er im Halbfinal gegen Benjamin Becker sogar 29/29.

(Quelle: ATP)

Federers Matchball gegen Isner. (Video: SRF)

Isner war nach der Niederlage glücklich

Und auch wenn Federer am Sonntag seinem Gegenüber nicht den Hauch einer Chance liess, forderte der unterlegene Isner den Schweizer auf, doch bitte nie zurückzutreten. Auf Instagram schrieb der Amerikaner: «Noch nie so glücklich nach einer Niederlage, aber es ist keine Schande, wenn man von dieser Legende den Arsch versohlt bekommt.»

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