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Federers zweite Chance auf das Jubiläum

Der Baselbieter ist im Final von Halle gegen den Belgier David Goffin Favorit. Es wäre sein zehnter Sieg an diesem Turnier.

Bei all den Rekorden, die Roger Federer aufgestellt hat, gibt es Dinge, die dem 37-Jährigen noch nicht gelungen sind. Zum Beispiel, am selben Turnier zehnmal zu triumphieren. Nachdem er vor zwölf Monaten in Halle im Final an Borna Coric an dieser Aufgabe gescheitert ist, bekommt er heute (ab 13 Uhr live auf SRF2) gleichenorts die zweite Chance. Gegner ist diesmal David Goffin.

Er sei in einer ähnlichen Situation wie im Vorjahr, sagt der Baselbieter. «Doch vom Gefühl her bin ich viel besser drauf, körperlich auch.» 2018 hatte er die Sandplatzsaison ausgelassen und dann nach dem Turnier in Stuttgart an Muskelkater gelitten. Diesmal ist physisch alles in Ordnung; Federer hat die harten Matches gegen Jo-Wilfried Tsonga und Roberto Bautista Agut ausgezeichnet verkraftet und dann in der Vorschlussrunde Pierre-Hugues Herbert in einer guten Stunde besiegt. «Durch so ein Spiel kann man sich fast schon erholen», erzählt er.

Schnell und mit starker Rückhand

Doch auch Goffin ist in bestechender Form. Nachdem er mit Alexander Zverev die Weltnummer 5 niedergerungen hatte, beendete er im Halbfinal die Siegesserie des Italieners Matteo Berrettini. «Die Arbeit der letzten Wochen zahlt sich jetzt aus. Ich bin mit meinem Spiel sehr glücklich», meint der 28-Jährige (ATP 33), der mit seinen Leistungen in Halle an jenen Spieler erinnert, der im November 2017 die Nummer 7 der Welt war. Durch eine Augen- und eine Ellbogenverletzung wurde er im Vorjahr weit zurückgeworfen.

Aber die Qualitäten Goffins sind unbestritten. Dessen Rückhand gehöre zu den besten überhaupt, und er sei super schnell, urteilt Federer. Sieben der acht Direktbegegnungen hat der Schweizer für sich entschieden, «das sollte mir bis zu einem gewissen Grad Selbstvertrauen geben». Goffin kann derweil aus der Position des Aussenseiters unbelastet angreifen. «Es ist immer etwas Besonderes, gegen Roger zu spielen», sagt er. «Gegen ihn versuchst du einfach, dein bestes Tennis zu spielen und alles zu riskieren.»

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