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FIFA-Präsident Infantino lobt ersten Videobeweis bei Länderspiel

FIFA-Präsident Gianni Infantino würdigt den erstmaligen Einsatz des Videobeweises beim Testspiel zwischen Italien und Frankreich als "Fussballgeschichte". Hintergrund ist ein umstrittenes Handspiel.

Er sorgte für ein Stück "Fussballgeschichte": Frankreichs Spieler Layvin Kurzawa (links) löste den ersten Videobeweis-Einsatz bei einem Länderspiel aus.
Er sorgte für ein Stück "Fussballgeschichte": Frankreichs Spieler Layvin Kurzawa (links) löste den ersten Videobeweis-Einsatz bei einem Länderspiel aus.
Keystone

Die Italiener protestierten nach einem Kopfball von Daniele de Rossi, der französische Nationalspieler Layvin Kurzawa habe den Ball im Strafraum mit der Hand gestoppt. "Man konnte sehen, dass der Schiedsrichter für ein paar Sekunden das Spiel gestoppt hat", sagte der FIFA-Chef dem Sender RAI.

Während dieser Zeit überprüften laut Infantino zwei ausserhalb des Stadions positionierte Schiedsrichter die Situation und entschieden, "dass es kein Penalty war. Wir haben Fussballgeschichte gesehen. Wir sind im Jahr 2016, es ist Zeit, das auszuprobieren", sagte Infantino und äusserte die Hoffnung auf den Einsatz der Technologie auch bei der WM 2018 in Russland.

In dieser Saison werden Tests mit dem Videobeweis auch in nationalen Ligen wie der deutschen Bundesliga, in Österreich, Italien, Portugal oder den USA durchgeführt. "Natürlich können wir nicht alle Probleme lösen, aber lasst uns schauen, ob wir den Schiedsrichtern nicht bei Schlüsselsituationen eine Hilfe geben können, ohne das Spiel zu sehr zu unterbrechen", sagte Infantino. Am Freitag will sich der Walliser bei einer Pressekonferenz ausführlicher zu dem Thema äussern.

(SDA)

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