Regensdorf

FC Regensdorf hofft auf FC Adliswil

Schaffen die Sihltaler am Samstag den Ligaerhalt in der 2. Liga interregional, dann steigen in der Regensdorfer Gruppe 1 der 2. Liga regional nur drei statt vier Teams ab.

Die Regensdorfer Bank, stehend der neue Trainer Daniel Koch und die Regensdorfer Spieler Alexander Srdic (links) und Antonio Buttazzo (mit gelocktem Haar) hoffen, dass sie am Sonntag gegen Horgen den Klassenerhalt in der 2. Liga regional schaffen.

Die Regensdorfer Bank, stehend der neue Trainer Daniel Koch und die Regensdorfer Spieler Alexander Srdic (links) und Antonio Buttazzo (mit gelocktem Haar) hoffen, dass sie am Sonntag gegen Horgen den Klassenerhalt in der 2. Liga regional schaffen. Bild: Sibylle Meier

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Die Furttaler spielen in der Gruppe 1 der 2. Liga regional. Zwei Teams dieser Gruppe sind vor der letzten Meisterschaftsrunde bereits abgestiegen. Vier Mannschaften, Männedorf, Wädenswil, Schlieren und Regensdorf, sind noch gefährdet.

Die Akteure dieser vier Mannschaften, die allesamt am Sonntag um 14 Uhr spielen, drücken bereits heute Samstag Adliswil die Daumen. Die Sihltaler belegen in der Gruppe 5 der 2. Liga interregional vor der letzten Meisterschaftsrunde einen Abstiegsplatz. Ergattern sie jedoch heute Samstag um 18 Uhr beim NK Pajde einen Punkt mehr als Wangen bei Olten bei den Eagles Aarau, dann überholen sie die Wangener noch. Momentan haben die Zürcher neun Strafpunkte weniger als die Solothurner. Weil die Adliswiler ihre Nerven seit Monaten gut im Griff haben, wird das wohl auch bei Pajde so sein.

Regensdorf leicht gefährdet

Die Chancen sind intakt, dass Adliswil Wangen bei Olten in der Tabelle noch überholen und damit den Klassenerhalt schaffen könnte. Das würde nicht nur die Sihltaler freuen, sondern auch Wädenswil, Männedorf, Schlieren und Regensdorf in der 2. Liga regional. «Natürlich werden wir am Samstag Adliswil die Daumen drücken», sagt Männedorfs Trainer Mike Koller. Konkret: Verhindert Adliswil als Team des Fussballverbandes der Region Zürich (FVRZ) die Relegation, dann steigen morgen Sonntag kurz vor 16 Uhr nur drei statt vier Mannschaften aus der Gruppe 1 der 2. Liga regional in die 3. Liga ab. Diese Tatsache ist für Männedorf und Wädenswil von grosser Bedeutung. Männedorf belegt mit 27 Punkten und 53 Strafpunkten den ersten Abstiegsplatz. Wädenswil ist unmittelbar davor platziert (28/92). Ebenfalls, aber weniger abstiegsgefährdet sind Schlieren (29/112) und Regensdorf (30/59). Männedorf empfängt morgen Sonntag um 14 Uhr Mittelfeldklub Urdorf. Wädenswil spielt gleichzeitig beim Ranglistendritten Wettswil-Bonstetten, Schlieren bei Aufsteiger Lachen/Altendorf und Regensdorf empfängt Horgen, das sich vor einer Woche gerettet hat.

Die schlechteste Ausgangslage hat Männedorf. Trotzdem ist Trainer Koller zuversichtlich: «Wir müssen gewinnen und unsere Konkurrenten haben sehr schwere Auswärtspartien», begründet er seinen Optimismus. In Männedorf würde im Falle eines Abstieges die sportliche Welt nicht zusammenbrechen. Koller würde auch in der 3. Liga Trainer bleiben («es gefällt mir hier sehr»), und das Gros des Kaders habe ebenso für die 3. Liga zugesagt. Dabei ist auch Ausnahmestürmer Daniel Di Bella.

Kleiner Hoffnungsschimmer

Weil sich Vallorbe aus der Gruppe 2 der 2. Liga interregional zurückzieht, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass Uster in der Gruppe 6 den Klassenerhalt noch schafft. Aber diese Wahrscheinlichkeit ist extrem gering. Wenn Uster aber oben bleiben sollte, könnten erneut Regensdorf, Männedorf und Wädenswil profitieren. ()

Erstellt: 14.06.2019, 22:03 Uhr

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