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Abwechslungsreiches Spiel, gerechtes 1:1

Remis in der Gruppe 4 der 3. Liga für Glattbrugg im Heimduell mit Niederweningen.

Gefährlich für Niederweningen: Mittelverteidiger Sven Willimann rennt Glattbruggs Stossstürmer und Torschützen Bardhul Kaba hinterher. In dieser Szene fiel der Treffer zum 1:0 für die Glattaler allerdings nicht.
Gefährlich für Niederweningen: Mittelverteidiger Sven Willimann rennt Glattbruggs Stossstürmer und Torschützen Bardhul Kaba hinterher. In dieser Szene fiel der Treffer zum 1:0 für die Glattaler allerdings nicht.
Francisco Carrascosa

«Natürlich waren null Punkte nach drei Spielen nicht das, was wir erwartet haben. Besonders nach dieser tollen Vorbereitung nicht», gab Niederweningens Assistenztrainer und Verteidiger Sven Willimann zu Protokoll. «Wir sind zufrieden mit unserem Start mit vier Punkten nach vier Partien, obwohl in Bülach mehr dringelegen wäre als eine 1:2-Niederlage, meinte dagegen Glattbruggs Trainer Markus Biber nach dem 1:1 zu Hause gegen Niederweningen. «Vor einer Saison in der Gruppe 3, die mir schwächer erscheint als die jetzige Gruppe 4, hatten wir nach den ersten vier Meisterschaftspartien noch keinen Punkt», ergänzte der 52-Jährige. Die ganze Partie Glattbrugg gegen Niederweningen fand ohne Pressing statt. Erst die defensiven Mittelfeldspieler und die Abwehrspieler verteidigten. Bei Glattbrugg war dies gewollt. «Wir spielen in dieser Saison mit einem defensiveren 4-5-1. Natürlich wollen wir dann einmal mit einem Mittelfeldpressing agieren. Aber zuerst wollen wir unser neues System festigen», klärt Markus Biber auf. Die Glattbrugger schauen zuerst auf ihr Punktekonto als auf taktische Meisterleistungen. «Weil die Gruppe 4 recht ausgeglichen ist, kann es am Schluss der Meisterschaft für mehrere Teams eng und gefährlich werden», meinte etwa der 17-jährige Glattbrugger Mittelfeldspieler Abdula Saiti. Dem 35-jährigen Routinier Tobias Bolliger ist es jedoch nicht bange: «Wir haben gegen Niederweningen den Kampf angenommen. Das zeigt auch, dass die Stimmung im Team gut ist.» Mittelfeldakteur Almedin Mehinbasic weist auf einen anderen Faktor im Glattbrugger Spiel hin: «Bei der Heimniederlage gegen Neftenbach war uns der Gegner taktisch überlegen. Die Spiele gegen Embrach und Niederweningen haben nun gezeigt, dass wir uns diesbezüglich gesteigert haben.» A propos Pressing der Offensivspieler. Die Niederweninger wollten, mindestens in der ersten Viertelstunde, eines praktizieren. Aber es gelang nicht. «Der Platz in Glattbrugg ist viel grösser als der unsrige in Niederweningen. Das war für meine Spieler ungewohnt», begründete Niederweningens Trainer Patrick Eschler das Nicht-Gelingen des Vorgehabten.

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