Bassersdorf

FC Bassersdorf beweist Nehmerqualitäten

Auch im zweiten Spiel in der interregionalen 2. Liga geraten die Unterländer in Rückstand. Diesmal aber schaffen sie zu Hause gegen Seuzach ein 1:1.

Ein Duell zwischen den beiden Torschützen: Seuzachs Daniel Tavares (links) und Bassersdorfs Leo Teixeira beharken sich.

Ein Duell zwischen den beiden Torschützen: Seuzachs Daniel Tavares (links) und Bassersdorfs Leo Teixeira beharken sich. Bild: Sibylle Meier

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Am ersten Spieltag dieser Saison musste Zweitliga-Interregional-Aufsteiger Bassersdorf in Wil in der 32. Minute das 0:1 hinnehmen. Trotz guter Leistung und zahlreicher Torchancen kassierten die Unterländer in der 84. und in der 86. Minute zwei weitere Tore zur 0:3-Startniederlage.

Eine Woche später, vorgestern Samstag, schlug es bei den Bassersdorfern bereits in der 9. Minute ein. Nach einem Seuzacher Corner flog der Ball an drei Bassersdorfern vorbei, bevor ihn Daniel Tavares über die Linie bugsierte. Die Gäste hätten bereits in der 4. Minute in Führung gehen können. Doch Bassersdorfs Innenverteidiger Julien Barbey klärte auf der Linie.

Seuzach, das im Frühling 2018 und in den vier Jahren zuvor noch in der 1. Liga gespielt hat, begann furios und gelangte mit scharfen und genauen Pässen mehrmals gefährlich vor das Tor der Gastgeber. «Die Seuzacher konnten insgesamt zu viele stehende Bälle vor unser Tor schlagen, was wir eigentlich vermeiden wollten», meinte nach Spielschluss Bassersdorfs Trainer Gianni Lavigna. Nach einer Viertelstunde Spielzeit kämpfte sich sein Team aber dank beherztem Einsatz, guten taktischen Vorgaben und Selbstvertrauen ins Spiel zurück. Nach einer halben Stunde übernahm Gino Zambelli einen Einwurf, leitete den Ball an Neuzuzug Leo Teixeira weiter, der zum 1:1 einschoss.

Bassersdorf sehr aufsässig

Nach dem Ausgleich bekamen die 200 Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe zu sehen. Mit hohem Pressing und vielen Zweikämpfen von beiden Equipen, aber keinen klaren Torchancen mehr. Kein Wunder, dass die Analysen der beiden Coachs fast gleich ausfielen. «Kämpferisch war es hervorragend, was meine Spieler gezeigt haben. Insgesamt haben wir etwas mehr für das Spiel gemacht. Aber leider waren unsere letzten Pässe zu wenig genau», meinte Bassersdorfs Lavigna. Seuzachs Stephane Lüthi hielt fest: «Nach der ersten Viertelstunde etwas und dann nach dem Ausgleich haben wir unseren Schwung ganz verloren. Bassersdorf hatte leichte Vorteile. Bei uns waren die Pässe insgesamt zu unpräzis.»

Obwohl es bis zum Schluss keine klaren Torchancen mehr gab, war die Partie spannend. Denn beide Teams wussten, dass wenn sie in der Qualität ihrer Defensivarbeit nachlassen würden, dass der Gegner dies sofort ausnützen würde. Die fleissigen Bassersdorfer erarbeiteten sich in der Schlussviertelstunde noch mehrere Eckbälle. Auch Seuzach war bemüht, noch mit einem lucky punch den Siegtreffer zu erzielen. «Wir konnten die Nadelstiche nicht setzen, wie wir wollten, vielleicht ist dafür die Saison noch zu jung», meinte Seuzachs Sturmspitze Sven Düring.

Bassersdorfs Verteidiger Barbey hielt zur Tatsache, dass das Team gegen Seuzach, anders als in Wil, auf den Rückstand reagieren konnte, fest: «Wir haben geschaut, dass wir trotz Rückstand kompakt bleiben und weiter sauber arbeiten.»

Erstellt: 18.08.2019, 00:04 Uhr

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Bassersdorf - die top 3

Seuzachs Trainer Stephane Lüthi sagte nach dem Schlusspfiff über Bassersdorfs Spielmacher Severino Zambelli: «Er war wieder überragend. Er trägt seine Mannschaft.»
Insgesamt hatten alle Bassersdorfer einen soliden Auftritt. Hervorheben kann man dabei die beiden Mittelverteidiger Yves Oehri und Julien Barbey mit sauber geführten Zweikämpfen und tollen Aktionen nach vorne.

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Bassersdorf - Seuzach 1:1 (1:1)

bxa. 200 Zuschauer. – SR Roger Studer. – Tore: 9. Tavarez 0:1. 30. Miguel Teixeira 1.1. – Bassersdorf: Stähli; Iino, Barbey, Oehri, Schmid; Gino Zambelli, Hruska, Dauti (81. Dordevic), Severino Zambelli, Claudio Teixeira (70. Schweizer); Miguel Teixeira. – Seuzach: Migliaccio; Vögeli, Tavares, Weibel, Di Nucci; Widmer (75. Türkmen), Hasani, Kradolfer (85. Sipkar), Celebi (46. Schiendorfer), Dekhili (56. Auer); Düring.

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