Zum Hauptinhalt springen

Bassersdorfer überzeugt in Thun

Roy Gelmi ist erst 23-jährig, doch er muss bereits die Abwehr des FC Thun führen. «Ich werde nicht mehr als junger Spieler angesehen», sagt der Zürcher Unterländer.

Hoch hinaus gegen den designierten Meister Young Boys – der Bassersdorfer Roy Gelmi (links) in Diensten des FC Thun schraubte sich in die Höhe und köpfelte den Ball wuchtig zur 2:1-Führung für die Berner Oberländer ein. Am Schluss stand es 2:2.
Hoch hinaus gegen den designierten Meister Young Boys – der Bassersdorfer Roy Gelmi (links) in Diensten des FC Thun schraubte sich in die Höhe und köpfelte den Ball wuchtig zur 2:1-Führung für die Berner Oberländer ein. Am Schluss stand es 2:2.
Keystone

Es ist eine Szene, die sich die Thuner Fans immer wieder auf Video anschauen könnten. Sandro Lauper tritt den Corner von rechts, der Ball fliegt durch den Strafraum der Young Boys und dann schraubt sich Roy Gelmi in die Höhe und köpft wuchtig ein. «YB liegt mir», meint er lachend. Zwei seiner fünf Tore in dieser Saison hat der Verteidiger gegen die Berner erzielt, das letzte und eingangs erwähnte beim 2:2 vor Wochenfrist in der ausverkauften Stockhorn-Arena. «Wenn du vor einer solchen Kulisse und erst noch vor der eigenen Kurve ein Tor schiessen darfst, ist das ein unglaubliches Gefühl», sagt er.Seit sechs Spielen sind die Thuner nun ungeschlagen. Das Remis gegen den designierten Meister sowie der 1:0-Sieg letzten Samstag in St. Gallen – dank Roy Gelmis Treffer in der 88. Minute – hat ihr Selbstvertrauen nochmals gestärkt. «Wir sind das einzige Team, das gegen YB in dieser Saison eine positive Bilanz hat. Das sagt viel über die Qualität unserer Mannschaft aus und zeigt, dass wir gegen jeden Gegner bestehen können», hält Gelmi fest. Wobei sich der FC Thun nach wie vor im Abstiegskampf befindet und die Reserve auf Schlusslicht Lausanne mit fünf Punkten knapp ist. «Es ist brutal», sagt Gelmi. Deshalb sei die Losung einfach: «Es geht nun in jedem Spiel darum, drei Punkte zu holen. Egal wie und egal gegen welchen Gegner.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.