Bassersdorf

Bassersdorfer vergeben viele Chancen

Trotz eines Sturmlaufs in Halbzeit 2 haben die Platzherren gegen Wiesendangen nur 0:0 gespielt. Den Leaderthron in der 2. Liga, Gruppe 2 mussten sie Phönix Seen überlassen.

Ein typisches Bild aus der zweiten Halbzeit: Mit Martin Hruska (von links), Gino Zambelli und Fabio Alexandre Borges Carvalho verpassen gleich drei Bassersdorfer den Ball und den möglichen Führungstreffer. Wiesendangens Goalie Ramon Frauenfelder kann aufatmen.

Ein typisches Bild aus der zweiten Halbzeit: Mit Martin Hruska (von links), Gino Zambelli und Fabio Alexandre Borges Carvalho verpassen gleich drei Bassersdorfer den Ball und den möglichen Führungstreffer. Wiesendangens Goalie Ramon Frauenfelder kann aufatmen. Bild: Albert René Kolb

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Woche für Woche unterhalten heuer die Fanionteams von Bassersdorf und Phönix Seen die Fussballfans mit ihrem Duell an der Tabellenspitze der Gruppe 2 der regionalen 2. Liga. Den Bassersdorfer Anhängern fuhr zuweilen aber auch der Schrecken in die Glieder, etwa bei der 0:5-Heimniederlage ihres Teams 14 Tage zuvor gegen Diessenhofen. Auch vor dem samstäglichen Gegner Wiesendangen war mehr als nur Respekt angebracht. Hatten sich die Gäste doch schon des Öfteren als Riesentöter erwiesen, so etwa beim 2:3 der Bassersdorfer im Hinspiel auf des Gegners Platz. «Riesentöter? Wirklich? Aber wir sind auch gut. Und wir schauen auf uns. Die Mannschaft ist motiviert», meinte Bassersdorfs Trainer Gianni Lavigna vor dem Anpfiff der 21. Runde. Doch bei Regen, Windböen und auf dem schweren Boden tat sich seine Mannschaft auf dem Rasen der heimischen BXA zunächst überaus schwer. Die Bas-sersdorfer schienen erst nicht so recht in die Gänge zu kommen. Und es fehlte ihnen nur wenig, um gar 0:1 in Rückstand zu geraten: In der 24. Minute wurde Gästestürmer Tim Barth im Strafraum gefoult – Penalty.

Doch Wiesendangens Goalgetter Daniele Luzza, zuvor 13-mal in Serie vom Elfmeterpunkt aus erfolgreich, scheiterte mit seinem Flachschuss. Bassersdorfs Torhüter Niklas Thüring wehrte zur Seite hechtend ab. «Ich habe gar nicht richtig geschaut, wie der Ball geschossen wurde. Ich reagiere immer auf die linke Seite», verriet der 18-jährige Goalie. Seine Mitspieler verdankten ihm die Rettungstat auf die bestmögliche Art und Weise. Langsam, aber sicher fanden sie besser ins Spiel und übernahmen zusehends das Kommando.

«Es kommt schon gut»

Vom Rückenwind beschleunigt, lancierte Bassersdorf nach dem Seitenwechsel eine Angriffswelle nach der anderen Richtung Wiesendanger Strafraum. Von einem guten halben Dutzend klaren Torchancen seien deren zwei herausgehoben: In der 58. Minute wehrte Wiesendangens Mittelfeldspieler Tim Barth für seinen geschlagenen Torhüter Ramon Frauenfelder einen Schuss von Fabio Alexandre Borges Carvalho mit dem Kopf auf der Torlinie ab. Oder in der 79. Minute, als gleich drei Bassersdorfer eine Freistossflanke von Captain Severino Zambelli allein vor dem von Frauenfelder gehüteten Gehäuse verpassten. Zuweilen mangelte es der einheimischen Offensivabteilung auch am blinden Verständnis.

Bassersdorfs Trainer Lavigna sagte seinen Spielern nach dem Abpfiff: «Wir müssen weiter Gas geben, dürfen den Kopf nicht hängen lassen. Es kommt schon gut.» Und Wiesendangens Trainer Stephan Meili meinte zur Punkteteilung kurz: «Ich bin zufrieden. Wir wollten etwas heimbringen – und haben etwas heimgeklärt.» Letzteres erklären die folgenden Zahlen: Chancenverhältnis vor der Pause 2:1, in der zweiten Halbzeit 6:0; Schlussresultat 0:0.

Erstellt: 12.05.2019, 22:20 Uhr

Infobox

Match-Telegramm

Bassersdorf - Wiesendangen 0:0
BXA. – 100 Zuschauer. – SR Dario Marcantonio. – Bassersdorf: Thüring; Barbey, Hruska, G. Zambelli, Schmid; Borges Carvalho, Copat; Schweizer (68. Schumacher), S. Zambelli; Teixeira Gomes (83. Tsakmakidis), Tinner. – Wiesendangen: Frauenfelder; Bestler, Schwaninger, Scherrer (72. Kälin), Trecek; Barth (65. T. Meli), Osta, Oehninger, F. Meli; Misteli (62. Oertli), Luzza (90. Brehm). – Bemerkung: 24. Thüring (B) wehrt Foulpenalty von Luzza (W) ab.

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