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Dem FCZ fehlen noch 10 Punkte

Ein 2:1 in Chiasso war der nächste Schritt des FC Zürich auf dem Rückweg in die Super League. Die erste Chance, ihn zu vollenden, hat er vielleicht am 13. Mai in Winterthur.

Sturm Richtung Super League: Der FCZ (links Adrian Winter) liess sich auch von Chiasso nicht stoppen.
Sturm Richtung Super League: Der FCZ (links Adrian Winter) liess sich auch von Chiasso nicht stoppen.
Keystone

Der FC Chiasso, Zweitletzter und – wie erwartet – in erster Instanz auch ohne Lizenz für die kommende Saison, war auf dem holprigen Geläuf seines Stadio Riva IV ein zäher Gegner. Den ersten Treffer der Zürcher, der schon nach elf Minuten Moussa Konés 13. Saisontor war, glichen sie trotz grundsätzlicher Unterlegenheit nach einer halben Stunde aus. Und das entscheidende zweite Gegentor mussten sie erst eine Viertelstunde vor Schluss hinnehmen, als sich Torschütze Adrian Winter mit Koné durchspielte.Die Leistung der Tessiner war die einer Mannschaft, der sportlich durchaus ein Platz in der Challenge League zuzubilligen wäre – allein, die Entscheidung wird im Kampf um die Lizenz fallen. Es ist aber auch eine absolute Rarität, dass sie vor 1850 Zuschauern spielen dürfen. Der FCZ wiederum, begleitet von gegen 1000 Fans, spielte am 37. Geburtstag seines Torhüters Andris Vanins und dem 44. seines Trainers Uli Forte einen soliden, konzentrierten Match, aber wieder keinen, der an die besten Vorstellungen des Herbsts erinnert hätte.

Immerhin bestätigte der 20-jährige Senegalese Koné seine Torgefährlichkeit. Von seinen 13 Treffern hat er fünf geschossen in seinen vier letzten Matches in der Startelf, für die Forte allesamt einen Zweimannsturm anordnete, Koné/Raphael Dwamena. Auf der Bank sitzt derweil Dzengis Cavusevic, der seit der Startniederlage gegen Servette Anfang Februar nie mehr begann.

Feier auf der «Schützi»?

Derlei wird einfliessen in die Planung der neuen Saison in der Super League. Mittlerweile lässt sich absehen, wann es soweit ist. Gewinnt Neuchâtel Xamax noch alle seine Spiele, braucht der FCZ noch zehn Punkte, um aus eigener Kraft alles klarzumachen. Das wäre dann ein erstes Mal am 17. Mai, einem Mittwochabend, mit einem Heimsieg gegen Servette möglich.

Aber frühester Zeitpunkt ist der 13. Mai, der elfte Jahrestag des legendären Titelgewinns 2006 in Basel. An jenem Samstag spielt der FCZ auf der Winterthurer Schützenwiese; hat er zuvor am Donnerstag in Aarau und am Sonntag in Schaffhausen gewonnen, dazu Neuchâtel Xamax am kommenden Wochenende in Wil nicht gewonnen – dann genügt den Zürchern ein Sieg gegen den FCW, vielleicht schon ein Unentschieden. Das wäre eine Ausgangslage, die auch in Winterthur freuen würde – weil sie das Zuschauerinteresse am Anlass nochmals mehren wird. Und eine Zürcher Feier zu verhindern wäre für Winterthurer natürlich ein herausgehobener Reiz. Aber abgesehen von all diesen Hochrechnungen ist zu sagen: Zehn Punkte in sieben Spielen, der Gegenwert für drei Siege und ein Unentschieden – das ist von diesem FCZ so oder so nicht zuviel verlangt.

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