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Die Favoriten setzen sich durch

In den Partien der 2. Runde des regionalen Cups mit Unterländer Beteiligung sind die grossen Über­raschungen ausgeblieben. Die regionalen Zweitligisten setzten sich allesamt durch.

Fadil Goli vom Drittligisten Elgg ist hier den entscheidenden Schritt schneller als Buchs-Dällikons Shkumbin Ajredini (4. Liga).
Fadil Goli vom Drittligisten Elgg ist hier den entscheidenden Schritt schneller als Buchs-Dällikons Shkumbin Ajredini (4. Liga).
David Küenzi

Buchs-Dällikon war als einziger Unterländer Viertligist noch in der 2. Runde des Cupwettbewerbs des Fussballverbands der Region Zürich vertreten. Auf dem heimischen Gheid-Platz empfingen die Furttaler Elgg – und unterlagen dem Tabellendritten der 3. Liga, Gruppe 5, klar 1:4. Die Gäste bestimmten die Partie, erspielten sich Chancen und gingen durch einen von Fadil Goli verwandelten Foulpenalty bereits in der 9. Minute in Führung. «Man hat schon einen Klassenunterschied bemerkt», befand Buchs-Dällikons Vorstandsmitglied Stephan Kunz. Doch die Platzherren, im Cup immer wieder einmal für eine Überraschung gut, hielten auch nach dem 0:2 kurz vor der Pause (44.) dagegen. Nachdem Marco Saxer (80.) nach einer längeren Druckphase der Anschlusstreffer gelungen war, freuten sich die Gastgeber aber so sehr, dass sie im Gegenzug postwendend das 1:3 kassierten. Danach war die Partie gelaufen.

Niederweningen hält stand

Viertligist empfängt Drittligist – so lautete die Affiche auch vor Niederweningens Gastspiel bei Centro Gallego in Schaffhausen. Auch hier setzten sich die Höherklassigen durch, wenngleich der Erfolg der Wehntaler mit dem 1:0 durch einen von Roger Grosswiler verwandelten Foulpenalty in der 48. Minute eher knapp ausfiel. Niederweningens Trainer José Linares erklärte zufrieden: «Wir sind mit einem sehr schmalen Kader gegen einen sehr guten Viertligisten angetreten und haben dem Druck standgehalten.» Auch und gerade die vier Spieler im A-Junioren-Alter, die in seiner Startformation standen, hätten kämpferisch präsent und sehr diszipliniert agiert. Linares’ einziger Kritikpunkt: «Nach dem 1:0 haben die Spieler etwas zurückgeschaltet und hektisch agiert. So ist es unnötig eng geworden.»

Regensdorf lässt Chancen aus

Regensdorfs Spielertrainer Marco Bolli bemängelte nach dem 2:1-Auswärtssieg des regionalen Zweitligisten bei Rot-Weiss Winikon (3. Liga, Gruppe 3) die mangelhafte Chancenauswertung. In der zweiten Halbzeit standen seine Spieler siebenmal in aussichtsreicher Position vor dem Winiker Tor, nutzten aber keine einzige der guten Chancen. «Solange es 2:1 steht, kann immer etwas passieren und das Spiel kann kippen, obwohl wir es dominierten und 80 Prozent Ballbesitz hatten.»

Bülach macht es spannend

Auch Bülach setzte sich auswärts 2:1 durch: im 2.-Liga-Duell beim Gruppenkonkurrenten Beringen. «Das war ein schwieriges Los, mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein», kommentierte Trainer Giuseppe Gatto, «aber nach der sehr guten ersten Halbzeit hat die Mannschaft nachgelassen und sich damit das Leben selbst schwer gemacht.» Möglicherweise habe die Müdigkeit nach dem intensiven 2:2 im Derby am Mittwochabend in Bassersdorf eine Rolle gespielt, schätzte Gatto. «Aber es wäre schön, auch einmal über 90 Minuten ein Spiel im Griff zu haben.»

Brüttisellens späte Torgala

2.-Liga-Aufsteiger Brüttisellen setzte sich beim Viertligisten Neumünster standesgemäss 6:0 durch. Das klare Resultat täuscht allerdings dar­über hinweg, dass die Glattaler in der ersten Halbzeit nach dem frühen Führungstreffer durch Manuel Maumar (8.) die klare Linie vermissen liessen. Erst in den zweiten 45 Minuten agierten die Gäste überlegen.

Zambelli rettet Bassersdorf

Zweitligist Bassersdorf kam auf beschwerliche Art und Weise zum 3:2-Sieg beim starken Drittligisten Croatia Zürich. Auf dem neuen Kunstrasen entschieden die Gastgeber das Gros der Zweikämpfe für sich und machten den Bassersdorfern damit das Leben schwer. Die Unterländer befanden sich zwar mehrheitlich in Ballbesitz, leisteten sich aber zu viele Fehlpässe. So brauchte es einen Sondereffort Gino Zambellis, der seine kämpferische Leistung mit zwei Toren krönte.

Embracherinnen scheiden aus

Im regionalen Cup der Frauen ist das Unterland nicht mehr vertreten. Drittligist Embrach scheiterte bei Hausen a/A (4. Liga) im Penaltyschiessen 1:4. Nach 90 Minuten stand es 1:1.

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