Embrach

Embracher Traumstart

Embrach schlägt in der Gruppe 4 der 3. Liga Glattfelden verdient 3:0. Bereits nach zehn Minuten führte der Gastgeber mit 2:0.

Auch der Glattfelder David Umiker (rechts) konnte in der ersten Halbzeit den Sturmlauf von Embrach (mit Samet Ademi) nicht stoppen.

Auch der Glattfelder David Umiker (rechts) konnte in der ersten Halbzeit den Sturmlauf von Embrach (mit Samet Ademi) nicht stoppen. Bild: Balz Murer

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Die drittplatzierten Embracher überfuhren in der Startphase die im Tabellenmittelfeld stehenden Glattfelder, obwohl sie auf ihren Ausnahmestürmer Giuseppe De Filippo verzichten mussten. Bereits nach zehn Minuten führten die Platzherren 2:0. Zuerst lenkte der aufgerückte Embracher Ruben Paradiso mit dem Kopf einen präzisen Freistoss von Blerton Dauti ins Gästetor. Keine zwei Minuten später erhöhten die Hausherren mit einem strammen Schuss aus knapp 25 Metern durch Fidan Surlici auf 2:0. Der talentierte Neuzugang aus Oberwinterthur verpasste in der Schlussphase mit einem Lattenschuss sein zweites Erfolgserlebnis nur um Millimeter. Im Verlauf der ersten Halbzeit vergaben die Embracher zudem mehrere gute Tormöglichkeiten. Ausserdem annullierte der Schiedsrichter ein Tor von Embrachs Routinier Riccardo Nuzzi wegen angeblichen Abseits.Sechs Minuten vor dem Seitenwechsel glückte den Gastgebern doch noch der dritte Treffer. Sturmspitze Aziz Gönlügür reagierte nach einem Abprallervon Yanick Zimmermann am schnellsten und spitzelte den Ball am Glattfelder Torhüter vorbei zum 3:0. Kurz vor der Pause kamen die enttäuschenden Gäste beinahe zum Anschlusstor. Doch den Schuss von Simo Slavnic lenkte Embrachs Torhüter Jasmin Osmanovic mit seinen Fingerspitzen an die Latte.

Umworbener Dimita bleibt

Der Kommentar von Glattfeldens Captain Alban Maroshi zur ungenügenden ersten Halbzeit: «Nach unserer guten Serie mit zehn Punkten aus vier Spielen dachten bei uns einige Spieler, dass es so weiterläuft. Doch ohne Laufbereitschaft und Kampfgeist waren wir chancenlos gegen die willigen Embracher.» Auch sein Mannschaftskollege Luca Dimita, der auch nächste Saison für Glattfelden die Schuhe schnüren wird, meinte: «Wir spielten viel zu ängstlich und zaghaft. Zudem verloren wir die meisten Zweikämpfe.» Der Topstürmer lobte ebenso den Gegner in höchsten Tönen: «Die Embracher haben ein spielstarkes Team. Eigentlich müssten sie in unserer Gruppe ganz oben mitspielen.»

Nach der Pause scheiterte Dimita zweimal in aussichtsreicher Position. Zuerst missglückte sein versuchter Heber über den Embracher Torhüter. Bei der zweiten Gelegenheit drosch er den Ball aus fünf Metern über dieLatte. Selbstkritisch fügte der35-Jährige an: «Heute war definitiv nicht mein Tag.»

Embracher Vorfreude

Bei den Platzherren herrschte nach der Partie dagegen Zufriedenheit. Verteidiger Matthias Enzler analysierte nach dem Schlusspfiff: «Ab Spielbeginn dominierten wir die Glattfelder. Nach der frühen Führung liessen wir nichts mehr anbrennen.» Der kopfballstarke Ruben Paradiso sagte zum klaren Sieg seiner Mannschaft: «Ich zweifelte nie an unserem Erfolg.» Der Embracher Trainer Jürg Stücheli freute sich über die drei verdienten Punkte. Gegenüber der Vorrunde sei klar eine Leistungssteigerung ersichtlich. Der 53-jährige Coach ist für die nächste Saison sehr zuversichtlich. Sein Captain Riccardo Nuzzi meint zur neuen Spielzeit: «Mit diesem Kader werden wir um den Aufstieg mitreden.»

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 15.05.2017, 20:35 Uhr

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