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GC bleibt unter Murat Yakin ungeschlagen

In einer unterhaltsamen Partie trennen sich GC und der FC Luzern im Letzigrund 1:1. Die Zürcher hatten mehr Chancen, Luzern traf zwei Mal Aluminium.

In der ersten Halbzeit hatten die Grasshoppers mit clever spielenden Luzernern zu kämpfen. (So, 15.10.)
In der ersten Halbzeit hatten die Grasshoppers mit clever spielenden Luzernern zu kämpfen. (So, 15.10.)
Ennio Leanza, Keystone
Nach 45 Minuten hatte GC zwar zahlreiche gute Chancen, Luzern war aber die effizientere Mannschaft. Entsprechend war die Stimmung bei den Zürchern.
Nach 45 Minuten hatte GC zwar zahlreiche gute Chancen, Luzern war aber die effizientere Mannschaft. Entsprechend war die Stimmung bei den Zürchern.
Ennio Leanza, Keystone
Dabei hatten die Luzerner zuvor zwei Mal das Gehäuse getroffen. Doch abgesehen davon waren sie zu keiner Leistungssteigerung mehr fähig.
Dabei hatten die Luzerner zuvor zwei Mal das Gehäuse getroffen. Doch abgesehen davon waren sie zu keiner Leistungssteigerung mehr fähig.
Ennio Leanza, Keystone
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Der FC Luzern hätte seinen Serie von sechs sieglosen Spielen beenden können. Grosses Pech im Abschluss verhinderte dies jedoch. Auf diese Weise kamen die Grasshoppers mit dem 1:1 im Letzigrund gut weg. Zieht man nur die Spielanteile und die halbbatzigen Chancen heran, waren die Grasshoppers über die 90 Minuten überlegen. Dies bezieht sich vor allem auf die gut viertelstündige Druckperiode der Zürcher nach der Pause. Dennoch durften sie sich glücklich schätzen, dass sie ihre Serie der Ungeschlagenheit in der Meisterschaft verlängern konnten. Seit dem 2:3 in Basel am 10. August errangen sie drei Siege und nunmehr vier Unentschieden. Murat Yakin hat keines seiner fünf Spiele als Chefcoach der Grasshoppers verloren.

Die Torumrandung verhindert Luzerner Treffer

Luzerns Trainer Markus Babbel hatte schon nach der jüngsten 0:2-Niederlage in Thun nicht über seine Spieler herziehen können, nach dem Auftritt im Letzigrund kann er es noch weniger. Die Luzerner warten seit nunmehr sieben Spielen auf einen Erfolg in der Super League, aber immerhin konnten sie der Serie von drei Niederlagen ein Ende setzen. Der erste Sieg seit dem 9. August (2:0 in St. Gallen) wäre allerdings mehr als verdient gewesen. Klammert man die Tore des Schaffhauser Stürmers Shkelqim Demhasaj zum 1:0 für Luzern und von Marco Djuricin - nach hervorragender Vorarbeit von Lucas Andersen - zum 1:1 aus, hatten die Innerschweizer die drei klar besten Szenen des Spiels. Zwischen dem 1:0 und dem 1:1 scheiterten Demhasaj und Daniel Follonier an der Torumrandung. Goalie Heinz Lindner konnte Demhasajs Kopfball-Lob auf der Torlinie in extremis an die Latte lenken. Follonier traf den rechten Pfosten so sehr an der Innenseite, dass der Ball vor der Linie durchsprang und wegen des starken Dralls im Behind landete. Erneut Demhasaj kam seitlich vor Lindner in bester Position zum Abschluss, aber er verzog den Schuss.

Zeigler gibt der Defensive Sicherheit

Der Neuzugang Reto Ziegler spielte erstmals nach seinem Nasenbeinbruch von Beginn an in Luzerns Abwehrzentrum. Seine Präsenz gab der Defensive eine gewisse Sicherheit, jedenfalls liessen die Innerschweizer in der ersten Halbzeit nur gerade zwei einigermassen gefährliche Angriffe der Zürcher zu. In der Pause musste sich der noch nicht ganz fitte Romand ersetzen lassen.

Grasshoppers - Luzern 1:1 (0:1)

7100 Zuschauer. SR San. Tore: 7. Demhasaj (Rodriguez) 0:1. 66. Djuricin (Andersen) 1:1.Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic, Zesiger; Lavanchy, Bajrami, Sigurjonsson (58. Fasko), Doumbia; Jeffren (67. Fazliu), Djuricin, Andersen.Luzern: Omlin; Schwegler, Lucas, Ziegler (46. Schmid), Lustenberger; Kryeziu; Follonier, Ugrinic (60. Schulz), Rodriguez, Schürpf; Demhasaj (72. Juric).Bemerkungen: Grasshoppers ohne Pickel, Bahoui, Pusic (alle verletzt), Brahimi, Kamberi und Munsy (alle nicht im Aufgebot). Luzern ohne Schneuwly, Custodio (beide gesperrt), Schindelholz und Arnold (beide verletzt). 36. Lindner lenkt Kopfball von Demhasaj an die Latte. 53. Pfostenschuss von Follonier. Verwarnungen: 32. Vilotic (Foul), 72. Schwegler (Foul), 90. Lustenberger (Foul).Die vollständige Spielübersicht und Tabelle finden Sie hier.

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