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Junge Embracher halten lange mit

Embrachs D-Junioren haben als Team der zweithöchsten Klasse den regionalen Cupfinal erreicht. Gegen Dietikon, einen Gruppensieger der Top-Kategorie, hielten sie lange mit, unterlagen aber 0:6.

Niedergeschlagen und stolz zugleich sind die Embracher (von links) Lucas Gutierrez, Brandon Wagner, Lucien Racine, Diego Ugolini, Ozan Kapan, Janik Züttel, Fabrice Schulzke, Fabian Spiess, Matteo Ferrari, Ronan Crawford, Trainer Martin Grimm, Tim Wolperth und Quiril Tscherry nach der ­Cupfinal-Niederlage gegen die beste D-Junioren-Mannschaft des Fussballverbandes der Region Zürich, Dietikon.
Niedergeschlagen und stolz zugleich sind die Embracher (von links) Lucas Gutierrez, Brandon Wagner, Lucien Racine, Diego Ugolini, Ozan Kapan, Janik Züttel, Fabrice Schulzke, Fabian Spiess, Matteo Ferrari, Ronan Crawford, Trainer Martin Grimm, Tim Wolperth und Quiril Tscherry nach der ­Cupfinal-Niederlage gegen die beste D-Junioren-Mannschaft des Fussballverbandes der Region Zürich, Dietikon.
Francisco Carrascosa

Die Startminuten verliefen vielversprechend. Favorit Dietikon war zwar öfter in Ballbesitz, aber der dichte Embracher Abwehrriegel verhinderte ein Durchkommen der Limmattaler. Im Sturm der Unterländer warteten die flinken Lucas Gutierrez und Quiril Tscherry auf brauchbare Bälle, um selber aufs Dietiker Tor losstürmen zu können. Abwehrakteur Ronan Crawford spielte immer wieder gekonnte Pässe nach vorne. Spielmacher Janik Züttel schüttelte locker seine Gegner ab und bediente seine Teamkollegen mustergültig. Die Embracher hielten lange mit.

Das war erstaunlich, denn das Team von Trainer Martin Grimm hat die Saison in der Elite, in der zweithöchsten Kategorie der D-­­Junioren, in der Gruppe 4 (von 6) auf Rang 3 beendet. Das ist an und für sich gut, denn bei den D-Junioren gibt es vier Stärkekategorien. Aber Cupfinalgegner Dietikon war im Frühling 2017 das klar stärkste D-Team im Gebiet des Fussballverbandes der Region Zürich (FVRZ). Die Limmattaler beendeten die Promotiongruppe 2 (von 3) verlustpunktlos mit 27 Punkten.

«Muss auch Verlierer geben»

20 Minuten lang bot Embrach im FVRZ-Cupfinal in Kloten vor 170 Zuschauern Dietikon Paroli. Dann gelang Patrik Komani in der 21. Minute, vier Minuten vor der ersten Pause, das 1:0. «Dieses Tor hat uns gebrochen», sagte nach dem Spiel Coach Grimm. Im zweiten Drittel (Minute 26 bis 50) erhöhte der Favorit in der 32. und 40. Minute auf 3:0 und in der 63. Minute auf 4:0. In den Schlussminuten fielen die zwei letzten Tore zum 6:0 für Dietikon.

Bei Embrach überwog trotz der Niederlage der Stolz über die Finalteilnahme. Der stark aufspielende Janik Züttel sagte: «Im ersten Drittel hat man gesehen, dass auch wir gut spielen. Das Resultat ist zu hoch ausgefallen.» Brandon Wagner sah es sachlich: «In jedem Final muss es auch einen Verlierer geben.» Ronan Crawford wies gar auf einen positiven Aspekt hin. «Es ist doch toll, dass wir überhaupt den Final erreicht haben.» Auch Goalie Tim Wolperth war trotz der sechs Gegentore nicht niedergeschlagen: «Ob 0:1 oder 0:6 – verloren ist verloren. Zumal die letzten beiden Tore erst ganz am Schluss gefallen sind.» Wolperth wies ebenso auf einen erfreulichen Umstand hin. «Unsere Fans haben uns sehr gut unterstützt.»

Die D-Junioren spielen mit neun Spielern. Das Team geht jetzt in die C-Klasse aufs grosse Feld. Lucien Racine freut sich: «Im C sind die Tore grösser, da ist es einfacher, Tore zu schiessen.»

Beinahe ein Final-Derby

Erfreulich für die Embracher Junioren ist, dass ihr Trainer Martin Grimm, ein ehemaliger GC-Spieler, auch weiter «in irgendeiner Form» dem Team erhalten bleibt. Für die Qualität im Unterländer Juniorenfussball spricht auch, dass die Bülacher D-Junioren Dietikon im Cup-Halbfinal enorm gefordert haben. Das Team der Trainer Edi Koller und Mario Schiavi verlor gegen die Limmattaler nur 2:3. Martin Grimm: «Ein Final gegen Lokalrivale Bülach wäre brisant gewesen.»

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