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Selbstsicher in die 2. Liga

Rümlang gewinnt in der Gruppe 4 der 3. Liga 4:1 in Embrach und steigt in die 2. Liga auf. Den Gästen hätte zur Promotion auch ein Unentschieden gereicht.

Jubelnde Rümlanger feiern in Embrach nach dem Schlusspfiff ihren Aufstieg. Von links Goalie: André Schmid, Denis Videcnik (barfuss), Shkodran Nuredini (mit Champagner), Visar Dauti (mit roter Mütze), Goalietrainer Harry Krebser, Doppeltorschütze Patriot Rexhaj, Patrick Meier (mit Pokal), Trainer Fabio Digenti, Lorik Hasic, Dear Meta, Simon Kümin sowie Robin Steinmetz.
Jubelnde Rümlanger feiern in Embrach nach dem Schlusspfiff ihren Aufstieg. Von links Goalie: André Schmid, Denis Videcnik (barfuss), Shkodran Nuredini (mit Champagner), Visar Dauti (mit roter Mütze), Goalietrainer Harry Krebser, Doppeltorschütze Patriot Rexhaj, Patrick Meier (mit Pokal), Trainer Fabio Digenti, Lorik Hasic, Dear Meta, Simon Kümin sowie Robin Steinmetz.
Francisco Carrascosa

Das Spielgeschehen war 75 Mi­nuten lang dramatisch. Bis zur 58. Minute führte Embrach dank eines Treffers von Giuseppe De Filippo in der 43. Minute 1:0. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff traf der Torschütze noch den Pfosten. Zum Zeitpunkt der Pause war Wallisellen, dessen Partie gegen Seuzach zur gleichen Zeit wie diejenige in Embrach begonnen hatte, Aufsteiger in die 2. Liga. Die Glattaler führten bei Halbzeit 3:0.

Rümlang liess sich aber trotz des Rückstandes in Embrach nicht verunsichern. Die Mannschaft von Trainer Fabio Digenti machte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit, so wie bereits zu Spielbeginn, mächtig Druck. Verdient fiel in der 59. Minute der Ausgleich durch Patriot Rexhaj. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams kamen zu Torchancen. «Erstaunlich, wie offensiv Rümlang spielt, obwohl ihnen ein Unentschieden genügt», kommentierte in dieser Spielphase Embrachs Vereinspräsident Cyrill Zimmermann. Rümlangs Offensivbemühungen und Qualität zahlten sich aus: In der 67. Minute traf Arbnor Bekiri noch den Aussenpfosten. In der 73. Minute schoss Rexhaj das 2:1, 60 Sekunden später drosch Christian Kluser den Ball an die Latte, weitere 60 Sekunden danach erhöhte Kluser auf 3:1 und in der 82. Minute sorgte Simon Kümin mit dem 4:1 für das Schlussresultat.

Hoffen auf Rexhaj und Oerliker

Siegessicher war Rümlangs scheidender Trainer Digenti bereits in der 80. Minute, als er gleichzeitig Rexhaj, Bekiri und Sebastian Bradford gegen Lorik Hasic, Dear Meta und Azem Sulejmani ersetzte. Digenti, der nun zu Uster wechselt, liess sich durch die zwischenzeitliche Embracher Führung nicht aus der Ruhe bringen. «Embrach schiesst zu Hause immer mindestens ein Tor. Das wussten wir und darauf muss man reagieren.»

Rund 200 Rümlanger haben ihr Team in Embrach unterstützt. Entsprechend gross fiel der Aufstiegsjubel nach dem Schlusspfiff aus. Auf Vereinspräsident Kurt Vogel wartet nun allerdings viel Arbeit. Er muss ein zweitligataugliches Team zusammenstellen. Noch fehlen Vogel für die nächste Saison die definitiven Zusagen der Leistungsträger Patriot Rexhaj (Weiterbildung), Peter Mathys (38-jährig!), Renato Wyss (36) und Simon Kümin (34). Rexhaj hat schon in der 1. Liga und die drei Letzteren für Oerlikon/Polizei in der 2. Liga interregional gespielt. Dafür stehen beim Zweitliga-Aufsteiger die Abgänge von Christian Kluser zu Uster und Lorik Hasic zu Stäfa fest. Als Trainer wird Michele Digeronimo Fabio Digenti ersetzen. Digeronimos FC Dübendorf 2 hat in der 3. Liga in dieser Saison weit über 100 Strafpunkte aufgebrummt erhalten. Vereinspräsident Kurt Vogel sieht darin kein Problem, dass sein Team in der kommenden Saison zu hart zur Sache gehen wird. «Unsere wenigen Strafpunkte in dieser Saison zeigen doch, dass wir in Rümlang über das Spiel den Weg zum Erfolg suchen», entgegnet er.

Abgänge in Embrach

Was Rümlang in dieser Saison gelungen ist, will Embrach im kommenden Sommer schaffen. Das Team von Trainer Jürg Stücheli strebt den Aufstieg in die 2. Liga an. Dies werden sie allerdings ohne Halim Oezalp, Sinan Shabani (beide Familie), Marco Lippuner (2. Mannschaft) und Fabian Graf (Senioren), die gestern Sonntag vor dem Spiel offiziell verabschiedet wurden, tun.

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