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Torjäger zum Vergnügen

Einst hat er in der Challenge League seine Tore geschossen, nun tut er es auf der Schachenerbrücke: Mit Luca Dimita hat Dritt-Liga-Aufsteiger Glattfelden einen Transfercoup gelandet.

Glattfeldens Luca Dimita(rechts)hängt in der 3. Liga mit viel Zug zum Tor seine Gegenspieler, hier Embrachs Rilind Bytyqi, regelmässig ab.
Glattfeldens Luca Dimita(rechts)hängt in der 3. Liga mit viel Zug zum Tor seine Gegenspieler, hier Embrachs Rilind Bytyqi, regelmässig ab.
Madeleine Schoder

Luca Dimita ist gelernter Gipser. Und der geborene Knipser. Sein vortrefflicher Torriecher hat den Bülacher auch nach seinem Wechsel vom ambitionierten 1.-Li­­ga-­Absteiger Dietikon in die Fussballprovinz nach Glattfelden nicht verlassen. An neun von zwölf Toren des Unterländer Drittligisten war er in den bis­herigen sechs Partien beteiligt. Sieben hat er selbst erzielt, dazu zwei Penaltys für seine Kollegen herausgeholt. Für Glattfeldens Trainer Roger Hummel ist das ­alles kein Grund, eine Lobeshymne auf den hochkarätigen Neu­zuzug anzustimmen. «Dafür ist Luca da», bemerkt er trocken. ­Darauf angesprochen, lacht Dimita und sagt: «Recht hat er.» ­Tore schiessen sei seine Bestimmung. Und in Anspielung auf seine Zeit in der Challenge League hängt er an: «Früher habe ich damit Geld verdient, jetzt suche ich auf dem Platz nur noch das Vergnügen und nach dem Spiel das Feierabendbier.» All das hat Luca Dimita in Glattfelden gefunden.

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