Wallisellen

Unterländer Top-Fussballer überwintern in ungemütlicher Lage

Statt «süsser die Glocken nie klingen» gilt für die Fussballclubs Wallisellen, Bassersdorf, Brüttisellen-Dietlikon und Regensdorf heuer eher ein anderes Motto: das Läuten der Alarmglocken.

Kann der verletzungsanfällige Bassersdorfer Spielmacher Severino Zambelli (links) für sein Team auflaufen, rennen die Gegner (hier Amriswils Fabio Moser) den Unterländern meist hinterher.

Kann der verletzungsanfällige Bassersdorfer Spielmacher Severino Zambelli (links) für sein Team auflaufen, rennen die Gegner (hier Amriswils Fabio Moser) den Unterländern meist hinterher. Bild: Sibylle Meier

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Am prekärsten ist die Situation in Wallisellen. Nur vier Punkte hat das Team von Trainer Maurizio Fede in den 13 Vorrundenspielen in der Gruppe 2 der 2. Liga geholt. Zehn Zähler beträgt der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz. Erfreulicherweise ist der Trainer im Glattal kein Thema. Erst vor wenigen Tagen sprach ihm Vereinspräsident Jörg Bosshart das Vertrauen aus.

Im Club hat man nicht vergessen, dass Fede zwischen Januar 2016 und Sommer 2019 hervorragende Arbeit geleistet hat. Auch der Coach macht nicht den Anschein, als wolle er das sinkende Schiff verlassen. «Eher gebe ich auf, wenn ich Tabellenerster bin, statt Tabellenletzter», meint er kämpferisch zu seiner sportlichen Situation.

Bassersdorfs beeindruckende Auftritte

Ebenfalls unter dem Abstiegsstrich platziert ist während der Winterpause Bassersdorf in der Gruppe 6 der 2. Liga interregional. Der Aufsteiger hat allerdings als Ranglistenzwölfter im Feld der 14 Teams auf den Sechsten Calcio Kreuzlingen nur gerade vier Punkte Rückstand. Und am vergangenen Sonntag im Cup hat Bassersdorf den Tabellendritten FC Kreuzlingen 3:2 geschlagen.

Trainer Gianni Lavigna schaut mit gemischten Gefühlen auf die Vorrunde zurück. «Mit unseren Auftritten bin ich zufrieden. Als Aufsteiger sind wir leistungsmässig trotz dem höheren Tempo dabei. Unser Manko ist aber die Chancenverwertung, deshalb fehlen uns einige Punkte», berichtet er. Der Erfolgscoach wird von seinem Team in der Rückrunde fordern, die Passqualität nochmals zu steigern und während einer Partie eventuell für einen kurzen Moment auch mal «dreckigen» Fussball zu spielen.

Brüttisellens starke Schlussphase

Brüttisellen-Dietlikon hat sich mit drei Siegen in Serie in der Gruppe 2 der regionalen 2. Liga zum Schluss noch knapp über den Abstiegsstrich gehievt. Der Aufsteiger von 2018 hat im vergangenen Sommer den Weggang der beiden Ausnahmestürmer Alessio Barigliano und Uchenna Anioke verkraften müssen.

Zudem ist Spielmacher Dario Krebs häufig angeschlagen. Doch Trainer Robert Merlo ist ein Meister der Improvisation und Motivation. Er findet auf die vielen Problem meist die passende Antwort. Nichtsdestotrotz: Die Rückrunde wird für Brüttisellen-Dietlikon enorm schwierig.

Regensdorfs Sieg im Sechspunktespiel

In der Gruppe 1 der 2. Liga hat Regensdorf vorgestern Dienstag einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen Wollishofen errungen. Damit schuf das Team von Trainer Daniel Koch eine Differenz von sechs Zählernauf den ersten Abstiegsplatz. Der Drittletzte Urdorf hat allerdings eine Partie weniger ausgetragen als die Furttaler.

Koch kommentierte: «Die langen verletzungsbedingten Ausfälle von Abwehrchef Henrique Bem und Offensivspieler Gabriel Machado sind schon ins Gewicht gefallen.» Der Coach fordert dennoch: «Wir wollen und müssen uns steigern.»

Erstellt: 13.11.2019, 18:55 Uhr

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