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«Vielleicht packt es mich voll»

Die Niederweningerin Leandra Flury fliegt mit einer grossen Tasche voller Schuhe in die Südstaaten der USA, um dank eines Sportstipendiums uneingeschränkt das zu tun, was sie am liebsten macht: Fussball spielen.

«Bänklen» ist nicht das, was Leandra Flury in den USA tun will. Vielmehr möchte sie dort eine Professionalität leben, die in den Schweizer Clubs für junge Fussballerinnen nicht möglich ist.
«Bänklen» ist nicht das, was Leandra Flury in den USA tun will. Vielmehr möchte sie dort eine Professionalität leben, die in den Schweizer Clubs für junge Fussballerinnen nicht möglich ist.
Johanna Bossart

Jetzt, wo der Abschied bevorsteht, weiss sie nicht, ob sie es vier Jahre aushalten wird. Klar, es ist eine Riesenchance. Und natürlich will sie diese packen. Aber die USA sind so weit weg, denkt Leandra Flury im Haus ihrer Eltern in Niederweningen, während sie ihre drei Paar Fussballschuhe in die neue grosse Tasche stopft, die ihr der Vater zu Weihnachten geschenkt hat. Nun lacht sie. «Er hat gesagt, ich solle alle meine Schuhe mitnehmen. Er nervt sich schon lange, dass ich so viele davon habe», sagt die 20-Jährige. In ein paar Tagen wird sie die Schuhe in Mobile, der grössten Hafenstadt des Südstaates Alabama, wieder auspacken. Für Leandra Flury beginnt ein neues Leben als Fussballerin.

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