Bassersdorf

Wallisellen fordert Favorit Bassersdorf

Bassersdorf schlug im regionalen Unterländer Zweitligaderby in der Gruppe 2 Wallisellen zu Hause verdient 2:1. Wobei sich Aufsteiger Wallisellen beim Favoriten mit Haut und Haaren wehrte.

Freistossspezialist Severino Zambelli (weisses Tenü, ganz hinten) schlug auch gegen Wallisellen zu. Hier erzielt er in der 10. Minute das Tor zur 1:0-Führung.

Freistossspezialist Severino Zambelli (weisses Tenü, ganz hinten) schlug auch gegen Wallisellen zu. Hier erzielt er in der 10. Minute das Tor zur 1:0-Führung. Bild: Paco Carrascosa

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Bassersdorf ging in der 10. Minute durch einen direkten Freistoss in Führung. Severino Zambelli schoss den Ball fast von der Seitenlinie aus via Pfosten in die ­entfernte Ecke. «Ich hab meiner Mannschaft gesagt, dass beinahe die Hälfte von Zambellis Freistössen reingehen, deshalb wollten wir Foulspiele in der Nähe des Strafraums vermeiden», berichtete Wallisellens Trainer Maurizio Fede nach der Partie.Wallisellen suchte keck den Ausgleichstreffer. Ein Handspenalty von Pierre Eggmann bescherte den Glattalern in der 32. Minute das 1:1. Vier Minuten später lancierten die Gastgeber einen Traumangriff. Severino Zambelli passte scharf und flach aus dem Mittelfeld nach vorne. Mit Ball durchlassen und kurzen Ballberührungen von mehreren Spielern landete das Leder beim starken rechten Aussenverteidiger Takeru Iino, der auf der linken Seite zum 2:1 einschoss. Wobei Wallisellen in dieser Phase fast zu übermütig agierte. Ein Verteidiger ging vor dieser Szene mit nach vorne und fehlte dann hinten, als die Bassersdorfer konterten. Kurz vor der Pause hatte Eggmann noch eine Möglichkeit zum 2:2. In der zweiten Halbzeit gabs keine Torchancen mehr. Die Teams lieferten sich im Mittelfeld einen intensiven Abnützungskampf.

Bassersdorfs Marc Tinner, der in der 24. Minute das 2:0 auf dem Fuss hatte, den Ball aber über die Walliseller Latte drosch, trauerte etwas der ersten Halbzeit nach. «Im ersten Spielabschnitt wäre für uns mehr möglich gewesen. Aber am Schluss sind wir natürlich über die drei Punkte glücklich», meinte der athletische und laufstarke Stürmer.

Wallisellen zu offensiv?

Bassersdorfs Simon Copat brachte es auf den Punkt: «Es war ein Kampfspiel. Und wer mehr Zweikämpfe gewinnt, hat das bessere Ende für sich.» Bassersdorfs Trainer Gianni Lavigna lobte seine Equipe: «Die Mannschaft hat gegen diesen starken Gegner Charakter, Spirit gezeigt.» Zum tollen Siegtreffer sagte der Coach: «Wir haben diesen Spielzug geübt. Schön, dass so etwas dann klappt.» Das 2:1 fiel aber nur, weil Wallisellen zuvor mit vielen Spielern angriff und ein Verteidiger zu wenig schnell nach hinten rannte. «Natürlich wollten wir in Bassersdorf drei Punkte holen, so wie wir jedes Spiel gewinnen wollen», verriet Wallisellens Stürmer Eggmann. Trainer Fede sah bei seinem Team das Manko, dass kein Angriff perfekt zu Ende geführt wurde. «Ballverluste haben uns immer wieder ­gestoppt.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.09.2018, 18:46 Uhr

Die Top 3

Severino Zambelli schoss das 1:0 und leitete den Siegtreffer ein. Zudem kümmerte er sich intensiv um die Bassersdorfer Defensive. Bassersdorfs rechter Aussenverteidiger Takeru Iino ging häufig nach vorne und erzielte das 2:1. Der 24-jährige Japaner gewann fast jeden Zweikampf. Die Walliseller Defensivspieler Luca Crusi und Kushtrim Mataj rannten oft nach vorne, zum Teil mit dem Ball am Fuss und sorgten für Gefahr bei Gegner Bassersdorf. Mataj verletzte sich leider kurz vor der Pause.

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