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Weiter Leader und ungeschlagen

Dank einer eklatanten Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und einem Tor des eingewechselten Moussa Koné rettete der FC Zürich beim 1:1 in Luzern einen Punkt. Er geht danach ungeschlagen als Leader in die Länderspielpause.

Die Einwechslung von Moussa Koné (Mitte) war ein wesentlicher Grund dafür, dass sich der FCZ in Luzern steigern konnte.
Die Einwechslung von Moussa Koné (Mitte) war ein wesentlicher Grund dafür, dass sich der FCZ in Luzern steigern konnte.
Keystone

Der FCZ zeigte in Luzern vor 11 759 Zuschauern zwei völlig verschiedene Gesichter. In der ersten Halbzeit lief bei den als Leader angereisten Zürchern gar nichts zusammen. Dazu hat wohl beigetragen, dass sie bereits in der 4. Minute in Rückstand gerieten. Verteidiger Victor Palsson hatte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand berührt. Der Penaltypfiff Sascha Amhofs war vertretbar. Tomi Juric verwandelte den Elfmeter sicher – zum erst zweiten Gegentreffer des FCZ im sechsten Spiel. Was danach bis zur Pause folgte, war aus Sicht der Zürcher eine Riesenenttäuschung. Wohl auch für die mitgereisten Fans, die allerdings erst nach 13 Minuten ins Stadion gekommen waren. Vor ihrem Sektor hatte es Scharmützel mit der Polizei gegeben.Für FCZ-Trainer Uli Forte war die Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit unerklärlich. «Wir haben die ganze Woche darauf hingearbeitet, um von Beginn an bereit zu sein. Genützt hat es offenbar nichts.» Forte gab zu, dass seine Mannschaft nach 45 Minuten auch höher hätte in Rückstand liegen können. Laut musste er in der Pause dennoch nicht werden. «Die Spieler haben schon vorher untereinander diskutiert. Es war jedem klar, dass es so nicht weitergehen konnte», sagte Forte.

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