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Gerechtes Remis zwischen Irland und Schweden

Irland und Schweden, die beiden Aussenseiter in der Gruppe E, trennen sich 1:1 unentschieden. Wes Hoolahan bringt die Iren in Führung, Ciaran Clark unterläuft 20 Minuten vor Schluss ein Eigentor.

Nur einmal gefährlich: Zlatan Ibrahimovic erzwang den Ausgleich Schwedens durch ein Eigentor, blieb ansonsten aber eher blass
Nur einmal gefährlich: Zlatan Ibrahimovic erzwang den Ausgleich Schwedens durch ein Eigentor, blieb ansonsten aber eher blass
Keystone

28 Jahre liegt der bislang einzige irische Sieg an einer EM zurück. Damals schlugen die "Boys in Green" England in Stuttgart mit 1:0. Im Stade de France von Saint-Denis, wo die Anhänger beider Mannschaften für eine herrliche Kulisse und Atmosphäre sorgten, kam Irland einem weiteren Erfolg nahe. Lange Zeit waren es die spielerisch limitierten Iren, die mit einfachen, aber zielstrebigen Spielzügen für Torgefahr sorgten. John O'Shea, der um eine Fussspitze zu spät kam (17.), Robbie Brady, dessen Schuss von der Strafraumgrenze knapp übers Tor strich (29.) und vor allem Jeff Hendrick, der mit einem Knaller aus rund 25 Metern die Latte traf (32.) standen der Führung der Iren nahe. Erst zwei Minuten nach der Pause traf aber Wes Hoolahan zum hochverdienten 1:0. Der Mittelfeldspieler, der wie der Schweizer Timm Klose mit Norwich aus der Premier League abstieg, kam im Strafraum völlig frei zum Schuss und erzielte mit einem wunderbaren Drop-Kick ins Tor. Schwedens Mannschaft und insbesondere ihr Superstar Zlatan Ibrahimovic erwachten erst in der zweiten Hälfte und angesichts eines 0:1-Rückstands. Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit stand "Ibra" am Ursprung des Ausgleichs, auch wenn es am Ende Unglücksrabe Ciaran Clark war, der die Flanke des Schweden mit dem Kopf ins eigene Tor bugsierte. Direkt hinter ihm wäre Sebastian Larsson bereit zum Einschuss gestanden. Clark erlebt bislang eine unglückliche Saison. Mit seinem Klub Aston Villa ist er wie Hoolahan in die zweite englische Liga abgestiegen. Die Schweden verdienten sich den einen Punkt mit einer Leistungssteigerung, konnten aber nicht überzeugen. Drei Punkte hätten sie für einen weitgehend biederen Auftritt auch nicht verdient gehabt. Sie schienen zu stark auf einen Genieblitz Ibrahimovics zu warten, der sich aber ohne die nötige Unterstützung nie wunschgemäss entfalten konnte. Schweden muss in den nächsten Spielen ein, zwei Gänge hochschalten, wenn es den Ansprüchen seines Superstars genügen will. Irland - Schweden 1:1 (0:0) Stade de France, Saint-Denis. - 73'419 Zuschauer. - SR Mazic (SRB). - Tore: 47. Hoolahan (Coleman) 1:0. 71. Clark (Eigentor) 1:1. Irland: Randolph; Coleman, O'Shea, Clark, Brady; McCarthy (85. McGready), Whelan, Hendrick; Hoolahan (78. Keane); Walters (63. McClean), Long. Schweden: Isaksson; Lustig (45. Johansson), Lindelöf, Granqvist, Olsson; Larsson, Lewicki (86. Ekdal), Källström, Forsberg; Berg (59. Guidetti), Ibrahimovic. Bemerkungen: Beide Mannschaften komplett. 32. Lattenschuss von Hendrick. 45. Lustig verletzt ausgeschieden, Lindelöf danach Rechtsverteidiger. Verwarnungen: 43. McCarthy. 61. Lindelöf. 77. Whelan (alle Foul). Resultate: Irland - Schweden 1:1 (0:0). Belgien - Italien 0:2 (0:1). Rangliste: 1. Italien 1/3 (2:0). 2. Irland und Schweden 1/1 (1:1). 4. Belgien 1/0 (0:2).

SDA

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