Bülach

Bassersdorf will Sensation wiederholen

Übermorgen Samstag beginnt die Zweitligasaison. In der Ostschweizer Gruppe 2 gleich mit dem Unterländer Derby Dielsdorf-Niederhasli gegen Wallisellen.

Mit begeisterndem Eishockey setzte Bassersdorf (blau) seine Gegner in der vergangenen Saison, hier Seetal, häufig unter Druck.

Mit begeisterndem Eishockey setzte Bassersdorf (blau) seine Gegner in der vergangenen Saison, hier Seetal, häufig unter Druck. Bild: Leo Wyden

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Die vergangene Spielzeit war für die drei Unterländer Clubs Bassersdorf, EVDN und Wallisellen eine gute. Bassersdorf schaffte es sogar in den Ostschweizer Final, was für den Verein clubinternen Rekord bedeutete. Dielsdorf-Niederhasli und Wallisellen erreichten die Playoff-Achtelfinals. Was seit der Aufstockung auf 16 Playoff-Teams allerdings nicht die schwierigste Sache ist. Trotzdem: Unterländer Clubs haben in den vergangenen Jahren auch schon die Playoff-Achtelfinals verpasst.

«Die Vorbereitung lief gut an, und das Trainingslager gab uns nochmals einen Schub nach vorne. Wir sind im Plan, sodass wir am kommenden Samstag im Derby bereit sind zu punkten.»Dielsdorf-Niederhaslis Trainer Michael Ungricht ist vor dem Unterländer Derby gegen Wallisellen optimistisch.

Im Winter 2019 schaffte Wallisellen als Tabellendritter nach der Qualifikation die Playoff-Qualifikation indes souverän. Der EVDN schloss die Phase «jeder gegen jeden» auf Rang 6 ab. Dass aber das Heimrecht in den Playoff-Achtelfinals keinen Freifahrschein für die Viertelfinalqualifikation bedeutet, erlebten die Glattaler. Wallisellen schied in der ersten Playoff-Runde gegen Kreuzlingen-Konstanz mit 0:3-Siegen (4:8, 4:6, 2:4) aus.

Königstransfer Loser

Auch Dielsdorf-Niederhasli musste in der ersten Playoff-Runde die Segel streichen. Das erste Spiel gewann das Team aus dem Bezirkshauptort in Effretikon vor 137 Zuschauern allerdings sensationell 5:4 nach Verlängerung nach einem 0:4-Rückstand! Die restlichen Partien gingen jedoch mit 1:5, 2:7 und 4:6 verloren. Ein Manko im Team von Trainer Michael Ungricht war, dass das Kader sehr schmal war. Es kam vor, dass der EVDN mit nur zwei Verteidigungslinien und drei Sturmreihen antreten musste. Auch in der kommenden Saison weist das Kader lediglich 21 Spieler auf, drei davon sind Goalies. «Wir hoffen, dass wir bezüglich Zuzug im letzten Moment noch etwas machen können», meint der Trainer zu diesem Manko.

Den Königstransfer aus Unterländer Sicht auf die neue Saison hin getätigt hat Bassersdorf mit Stürmer Philipp Loser. Der 34-Jährige ist nach einer Saison beim EHC Frauenfeld (1. Liga) zurückgekehrt. Ansonsten hat es bei Bassersdorf mehr Abgänge als Zuzüge gegeben. «Die Vorbereitung hat aber gezeigt, dass die namhaften Abgänge von einigen Teamstützen gut verkraftet werden konnten», berichtet Bassersdorfs versierter Sportchef Willy Staiger. Immerhin konnte der Verein seine besten Akteure halten. Und, ganz wichtig, Trainer Patrick Meichtry, der in der vergangenen Saison erstmals die Unterländer coachte und die Equipe begeisterndes Eishockey spielen liess, wird wieder an der Bassersdorfer Bande stehen.

Auch in Dielsdorf und Wallisellen sind die Verantwortlichen mit den bisherigen Trainings und Testspielen zufrieden. «Die Vorbereitung lief gut an, und das Trainingslager gab uns nochmals einen Schub nach vorne. Wir sind im Plan, sodass wir am kommenden Samstag im Derby bereit sind zu punkten», meint Dielsdorf-Niederhaslis Trainer Ungricht. Wallisellens Teammanager David Hug hält über die Vorbereitung der Glattaler fest: «Wir hatten ein sehr gutes Sommertraining unter dem neuen Fitnesscoach Pascal Kaiser. Die Spieler sind in sehr guter physischer Verfassung aufs Eis zurückgekehrt, und die Vorbereitung lief wie geplant.»

Playoff-Heimrecht als Ziel

Dass Bassersdorf (Gruppe 1), Dielsdorf-Niederhasli und Wallisellen (je Gruppe 2) in ihrer Gruppe mit je zehn Teams in die Playoff-Achtelfinals wollen, ist nachvollziehbar. Aber alle drei Vereine visieren danach das Heimrecht an. Dieses Ziel ist schon ambitionierter – die Wahrheit liegt auf dem Eis.

Erstellt: 18.09.2019, 21:58 Uhr

Kader

EHC Wallisellen

Trainer: Don Mc Laren (63). – Assistenztrainer: Florian Setzer (80). – Torhüter: Marc Widmer (96), Oliver Kaiser (93), Dominic Volk (97). – Verteidiger: Sven Aeschlimann (91), Patrick Bucher (94), Kevin Degonda (98), Gian Knüsel (99/Winterhur), Noel Hauser (96), David Brändle (95), Marc Hirzel (98), Mauro Isepponi (99/Argovia Stars). – Stürmer: Luca Danuser (97), Emanuel Kutil (94/Bassersdorf), Oliver Hirt (98), Cédric Chevalley (97), Geremia Capelli (92), Michael Dittli (89), Simon Figi (99/Rapperswil Jona), Diego Kaufmann (89), Sandro Nievergelt (92), Tim Genhart (98), Timon Urech (96/Bülach), Nico Schärli (97), Sven Seiler (97), Pietro Cattaneo (93). – Abgänge: Glenn Huber und Andy Weiss (beide Rücktritt), Sondro Hügli (Bassersdorf), Martin Büchel und Raphael Hürzeler (beide offen), Thierry Gotti (Urdorf).

Kader

EV Dielsdorf-Niederhasli

Trainer: Michael Ungricht (93/EVDN 2). – Assistenztrainer: Pascal Kress (79). – Torhüter: Andrea Janett (95/EVDN 2), Luca Forrer (98/Bassersdorf), Mattia Heuberger (97). – Verteidiger: Mischa Breiter (98), Samuel Ghelfa (96), Tim Peter (98), Michael Heid (95/Schaffhausen), Silvan Volkart (95), Pascal Busse (94/EVDN 2), Pascal Benetti (97/Eisbären St. Gallen). – Stürmer: Dennis Hofer (90/EVDN 2), Michael Mettler (98), Robin Scheurmann (98), Kyle Reichmuth (98/Bülach Elite), Teemu Berli (97), Sven Michel (98/EVDN 2), Sven Schönholzer (92/Weltreise), Yanick Thali (9/Bülach Elite), Fabian Rufer (95), Andreas Meier (01/EVDN 2), Mirco Meier (01). – Abgänge: Timo Buri (EHC Brandis), Jan Heuberger (EIE), Sammy Traxler (Küssnacht a. Rigi), Daren Bona (?), Ricardo Basarte (?), Dimitri Narishkin (Pause).

Kader

EHC Bassersdorf

Trainer: Patrick Meichtry (geboren 1980). – Assistenztrainer: René Senger (88/Bülach). – Torhüter: Benjamin Geier (94), Thomas Oschwald (90). – Verteidiger: Claude Caminada (88), Tim Eppler (90), Jann Felber (99/Bülach Junioren), Sandro Hügli (93/Wallisellen), Claude Klaus (93), Dominik Schärer (94), Pascal Stamm (94), Marco Stessel (93), Roman Wuffli (94). – Stürmer: Marco Böni (93), Luca Figi (98), Luca Fuhrer (98), Nicolas Kuhn (87), Philipp Loser (85/Frauenfeld), Mario Oschwald (94), Willy Staiger (89), Luca Theodoridis (94), Adrian Wachter (94), Andrin Wilhelm (91), Mark Zwick (97). – Abgänge: Sören Honegger (Rücktritt), Steven Schmid (Rücktritt), Federico Giamboni (unbekannt), Benjamin Kurt (Dübendorf 3. Liga), Emanuel Kutil (Wallisellen), Luca Forrer (EVDN).

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