Kloten

Kloten kämpft um Chance auf Heimvorteil

Heute Mittwoch geht die Meisterschaft für den EHC Kloten nach der langen Olympiapause weiter. Die erste Partie bei Ambri-Piotta ist gleich von besonderer Bedeutung.

Eine Szene, die sich heute Abend und in der Playout-Serie vielfach wiederholen könnte: Klotens Captain Denis  Hollenstein versucht Benjamin Conz im Tor von Ambri-Piotta zu bezwingen.

Eine Szene, die sich heute Abend und in der Playout-Serie vielfach wiederholen könnte: Klotens Captain Denis Hollenstein versucht Benjamin Conz im Tor von Ambri-Piotta zu bezwingen. Bild: Keystone

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Während die beiden Stürmerstars Denis Hollenstein und ­Vincent Praplan mit der Schweizer Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen in Süd­korea im Einsatz standen, kam der Rest des Teams auch zu einem Erlebnis mit Erinnerungswert. Im Kulmpark von St. Moritz wurde nämlich unter freiem Him­mel und bei leichtem Schnee­fall erstmals der All-Saints-Cup ausgetragen.

Dies an einem historischen Ort, wurden dort doch 1928 und 1948 an den bisher einzigen beiden Winterspielen in der Schweiz jeweils das olym­pische Eishockey-Turnier gespielt.Im ersten Match im Kulmpark setzte der EHC Kloten sich gegen Red Bull München mit 3:1 durch. Im Final unterlag das Team von Kevin Schläpfer dann dem HC Lugano mit 1:4. Zuvor schon hatten die Flughafen­städ­ter in einem Testspiel in Davos gegen die russische Mannschaft von Magnitogorsk eine 0:4-Niederlage kassiert.

Konstanz ist gefragt

Doch ab heute Mittwoch sind die Testspielresultate kein Thema mehr. Auf dem Programm steht mit dem Gast­spiel beim NL-Tabellen­vor­letzten Ambri-Piotta die erste von noch drei zu absolvierenden Qualifika­ti­ons­par­­tien. Kevin Schläpfer hat dem ­Team während der Olympia­pause einige Tage frei gegeben. Aber der Klotener Chef­coach ­legte auch auf intensive Trainingsarbeit Wert. Seine Mannschaft soll nun in Form kommen und endlich zu mehr Konstanz finden. Denn eines ist klar: Von jetzt an geht alles sehr schnell. Die Partie heute in Ambri hat bereits­ wegweisenden Charakter, liegen die Tessiner doch als ein­ziger Gegner noch einigermassen in der Reichweite der Zürcher Unterländer.

Sieben Punkte beträgt Klotens Rückstand auf Ambri vor dem letzten Direktduell in der Qualifikation bereits, eine Niederlage heute in der Valascia wäre wohl fatal. Denn zehn Punkte wären in den zwei verbleibenden Qualifikationspartien gegen die SCL Tigers sowie in der anschlies­senden Platzierungsrunde wohl nur noch schwer aufholbar. Dann müsste der EHC ohne Heimrecht in die Playouts starten, in welchen aller Voraussicht nach die Tessiner erneut die Gegner sein werden. Das weiss auch Trainer Schläpfer, der jedoch den Optimismus noch lange nicht auf­gegeben hat. Die Ausgangs­lage ist für alle Teams nach der langen Olympiapause speziell, fast wie vor dem Start in eine neue Saison. Kloten steht vor entscheidenden Wochen.

Erstellt: 27.02.2018, 17:21 Uhr

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