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Holdener und Shiffrin fliegen im Privatjet an die WM

Auf der Skipiste sind sie erbitterte Konkurrentinnen, doch um rechtzeitig zur Ski-WM in Are zu sein, besteigen sie den gleichen Jet.

So schön strahlen die Konkurrentinnen um die Wette nach ihrer Ankunft in Are: Wendy Holdener, Mikaela Shiffrin (hinten, v.l.), Ilka Stuhec und Federica Brignone (vorne, v.l.). (Bild: Instagram/wendyholdener)
So schön strahlen die Konkurrentinnen um die Wette nach ihrer Ankunft in Are: Wendy Holdener, Mikaela Shiffrin (hinten, v.l.), Ilka Stuhec und Federica Brignone (vorne, v.l.). (Bild: Instagram/wendyholdener)

Mikaela Shiffrin und Wendy Holdener – auf der Slalompiste sind die Amerikanerin und die Schweizer Topfahrerin stets Konkurrentinnen. Im Slalom von Maribor am vergangenen Samstag konnte Shiffrin das Duell für sich entscheiden, wieder ein Mal. Holdener hingegen blieb nur, ihren Rekord von Slalom-Podestplätzen ohne Sieg auf insgesamt 20 hochzuschrauben. Mit ihrem 13. Saisonsieg untermauerte Shiffrin ihre WM-Ambitionen und stellt kurz vor dem Saisonhöhepunkt ihre gute Form unter Beweis.

Nach dem Rennen jedoch stiegen die beiden Athletinnen gemeinsam in einen Privatjet, den die Speed-Spezialistin Ilka Stuhec organisiert hatte. Die Abfahrtsweltmeisterin von 2017 hatte unbedingt zu ihrem Heimrennen starten wollen. Da allerdings schon am Dienstag an der Weltmeisterschaft in Are das Super-G-Rennen auf dem Programm steht, musste ein Transportmittel gefunden werden, um die mehr als 1900 km zwischen Maribor und dem schwedischen Are zu überbrücken.

Gemeinsam hoch hinaus

So organisierte die Slowenin kurzerhand einen Privatjet, für dessen Kosten zumindest teilweise ihre Sponsoren aufkamen. Diesen dankte Stuhec nach der Ankunft in Schweden auch in den sozialen Medien.

Um die weiteren Kosten stemmen zu können, hatte sich Stuhec in Maribor noch an weitere Fahrerinnen gewandt. So fanden sich neben ihr noch die bereits erwähnen Shiffrin und Holdener sowie die Riesenslalom-Spezialistin Federica Brignone am Flughafen ein.

Nach ihrer Ankunft in Schweden postete die Schweizerin ein Bild auf Instagram. «Wir sind Athletinnen, die gegeneinander antreten, aber heute war nicht einfach nur ein Rennen. Wir hatten eine wunderbare Zeit, als wir einfach zusammen waren, so wie wir das als Freunde seit der Kindheit sind», schrieb Holdener zu dem Foto. Dass die vier Frauen eine wunderbare Zeit hatten konnte man für kurze Zeit in der Instagram-Story von Mikaela Shiffrin mitansehen. Dort postete die Amerikanerin Bilder, auf denen sie mit ihren Mitstreiterinnen das Cüpli-Glas erhebt.

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