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Beat Feuz liefert Moment zum Geniessen

Nach Marco Odermatts Super-G-Sensationssieg doppelt Beat Feuz tags darauf in der Abfahrt von Beaver Creek nach.

Mit dieser Fahrt gewinnt Beat Feuz die Abfahrt von Beaver Creek. (Quelle: SRF)

Es gibt Momente im Skisport, da bleibt dem Zuschauer einzig, sich zurückzulehnen und zu geniessen. Einen solchen bot Beat Feuz in der Abfahrt von Beaver Creek. Er schlich die wegen Windes im oberen Teil verkürzte Birds of Prey, die Raubvogelpiste, geradezu hinunter, liess die Ski mit derart viel Gefühl und doch konsequent durch die Kurven laufen und sprang so kompakt, dass auch der bis dahin führende Vincent Kriechmayr unten auf dem Leaderthron nur den Kopf schütteln konnte vor Anerkennung.

Nach dem Super-G-Sensationssieg von Marco Odermatt doppelt tags darauf Beat Feuz in der Abfahrt von Beaver Creek nach.
Nach dem Super-G-Sensationssieg von Marco Odermatt doppelt tags darauf Beat Feuz in der Abfahrt von Beaver Creek nach.
AP Photo/John Locher
Feuz bändigt die Birds of Prey am besten und distanziert seine Konkurrenten deutlich.
Feuz bändigt die Birds of Prey am besten und distanziert seine Konkurrenten deutlich.
AP Photo/Robert F. Bukaty
Carlo Janka (17.) kann im Vergleich zu Lake Louise nicht um das Podest mitkämpfen. Mauro Caviezel wird 14.
Carlo Janka (17.) kann im Vergleich zu Lake Louise nicht um das Podest mitkämpfen. Mauro Caviezel wird 14.
AP Photo/John Locher
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Feuz gewann sein zweites Rennen in Beaver Creek nach 2018, sein zwölftes insgesamt im Weltcup. Nach Rang 3 zum Auftakt in Lake Louise krönte er sich zum erst zweiten Doppelsieger auf der 1997 von Bernhard Russi neu geschaffenen Strecke: nach Bode Miller und Aksel Svindal.

Klarer Vorsprung trotz kürzerer Laufzeit

Die Art und Weise, wie das Feuz tat, lässt erahnen, dass die Form ähnlich gut ist wie im Vorjahr, vielleicht ist sie gar noch besser. Damals holte der 32-Jährige die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Abfahrtswertung. Nun gewann er trotz deutlich kürzerer Laufzeit - etwa 30 Sekunden fehlten vom oberen flachen Startstück - mit 41 Hundertsteln Vorsprung. Kriechmayr blieb Zweiter - mit Nummer 19 war der Franzose Johan Clarey noch gleich schnell wie der Österreicher.

Beaver Creek, Colorado (USA). Weltcup-Abfahrt der Männer: 1. Beat Feuz (SUI) 1:12,98. 2. Johan Clarey (FRA) und Vincent Kriechmayr (AUT), je 0,41 zurück. 4. Hannes Reichelt (AUT) 0,43. 5. Adrian Sejersted (NOR) 0,44. 6. Ryan Cochran-Siegle (USA) 0,49. 7. Dominik Schwaiger (GER) und Aleksander Kilde (NOR), je 0,64. 9. Kjetil Jansrud (NOR) und Adrien Théaux (FRA), je 0,87. 11. Dominik Paris (ITA) 0,88.

Ferner: 14. Mauro Caviezel (SUI) 0,95. 17. Carlo Janka (SUI) 1,06. 19. Thomas Dressen (GER) 1,10. 23. Urs Kryenbühl (SUI) 1,32. 28. Niels Hintermann (SUI) 1,43. 29. Nils Mani (SUI) 1,46. 31. Matthias Mayer (AUT) 1,48. 45. Marco Odermatt (SUI) 1,93. 47. Gilles Roulin (SUI) 1,98. 56. Stefan Rogentin (SUI) 2,57. - 63 Fahrer gestartet, 60 klassiert.

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