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Leader Froome erwartet vor Schlussabfahrt Angriffe

Tour-de-France-Leader Chris Froome erwartet, dass heute sein Maillot Jaune in der ersten Alpen-Etappe besonders heftig angegriffen wird.

Froome auf dem Weg zum Training während des Ruhetags
Froome auf dem Weg zum Training während des Ruhetags
Keystone

Nach dem Ruhetag am Dienstag wird der Showdown der 102. Tour de France mit der ersten von vier Alpen-Etappen eingeleitet. Die 17. Etappe führt in die Alpen, über 161 km und fünf Bergpreise von Digne-les-Bains zur Skistation Pra-Loup. Höhepunkt ist der 6,2 Kilometer lange Schlussanstieg mit durchschnittlich 6,5 Prozent Steigung. Dort hatte kurz vor der Tour noch der Franzose Romain Bardet bei der Dauphine-Rundfahrt triumphiert. Der britische Leader Chris Froome rechnet aber bereits vor dem Schlussanstieg mit heftigen Attacken. Vor der Abfahrt des Col d'Allos, der sich 22 km vor dem Ziel befindet, erwartet er Angriffe von Alberto Contador, Nairo Quintana, Alejandro Valverde oder Vincenzo Nibali. Froome führt das Gesamtklassement mit 3:10 Minuten vor dem Kolumbier Quintana an. Valverde ist mit 4:02 Minuten Rückstand Vierter, Contador liegt 4:23 Minuten zurück. "Ich glaube, ich befinde mich derzeit in einer traumhaften Situation", so Froome. Bis zur Zieleinfahrt am Sonntag in Paris stehen aber noch einige Schwierigkeiten auf dem Programm. Vor allem auf der Alpe d'Huez hofft Froome, besser zu fahren als vor zwei Jahren. 2013 erlitt er auf dem Weg dorthin einen Hungerrast - dennoch gewann er damals die Tour de France. Sky zeigt nach Dopingvorwürfen Daten Nach den nicht nachlassenden Doping-Gerüchten um seinen Spitzenfahrer hat das Team Sky die Werte von Froome während seines Solosieges auf der zehnten Etappe veröffentlicht. Demnach habe der Brite auf dem rund 15 km langen Anstieg "nur" eine Leistung von durchschnittlich 5,78 Watt pro Kilogramm Körpergewicht erbracht, was laut Sky im Rahmen der letzten vier Jahre liege. Der Pariser Physiologe Pierre Sallet hatte im französischen Fernsehen einen Wert von 7,04 W/kg errechnet und Froome mehr oder weniger direkt des Dopings bezichtigt. "Wir versuchen, so offen und transparent wie nur möglich zu sein", sagte Froome, der die Aufregung um seine Leistung nicht nachvollziehen kann. "Ich verstehe nicht, warum das so ein grosses Thema ist. Ich habe in den Pyrenäen mit 59 Sekunden Vorsprung auf Quintana gewonnen. Das Ganze ist doch sehr verrückt." Schweigeminute für Absturz-Opfer Vor dem Start wird es eine Schweigeminute für die 150 Opfer des Germanwings-Flugzeugabsturzes vom 24. März geben. Die spanischen und deutschen Radprofis stehen beim Start in Digne-les-Bains in der ersten Reihe, teilten die Tour-Organisatoren mit.

SDA

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