Schwingen

Im Regen ausgezeichnet

Die Unterländer nutzen am Pfingstmontag auf dem Brueder oberhalb von Bachenbülach ihren Heimvorteil und erschwingen vier Auszeichnungen. Der Tagessieg des Bruederschwinget geht verdientermassen an Shane Dändliker.

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Dem Regen zum Trotz: 44 Aktive und 80 Nachwuchsschwinger aus der ganzen Nordostschweiz sowie Gäste von der Schwingersektion Beckenried stiegen am Pfingstmontag in Bachenbülach in die Zwilchhosen.

Aufgrund des nassen Wetters verfolgten nur rund 900 Zuschauende das Geschehen im Sägemehl und den Wettkampf im Steinstossen, der am Rande des Schwingfestes ausgetragen wurde. Den Tagessieg machten wie bereits letztes Jahr der Ossinger Beda Arztmann vom Schwingklub Winterthur und der Feldbacher Shane Dändliker vom Schwingklub Zürichsee Rechtes Ufer unter sich aus.

Diesmal konnte sich Shane Dändliker klar durchsetzen und in der dritten Minute des Schlussganges mit einem Gammen und Überdrücken am Boden revanchieren.

Kiener mit Bestresultat

Beda Arztmann wurde durch seine Niederlage auf den 4. Schlussrang verwiesen. Noch vor ihm klassierte sich mit Fabian Kindlimann der einzige Eidgenosse im Teilnehmerfeld auf Rang 3.

Bester Unterländer am diesjährigen Bruederschwinget wurde der Hochfelder Roman Bickel als Fünfter. Mit seiner Leistung war Bickel zufrieden, hatte er doch zwei von vier Siegen gegen Kranzschwinger erreicht. Trotz dem überdurchschnittlich starken Teilnehmerfeld mit neunzehn Kranzschwingern konnten sich noch drei weitere Unterländer behaupten und eine Auszeichnung erkämpfen.

Sein bisher bestes Resultat an einem Schwingfest erzielte der Schöfflisdorfer Raphael Kiener. Mit drei Siegen und drei Niederlagen reichte es ihm zum 7. Schlussrang. Auch der erst achtzehnjährige Schleiniker Cédric Galli konnte drei seiner Gegner das Sägemehl vom Rücken wischen, aber infolge tieferer Noten klassierte er sich noch zwei Ränge hinter Raphael Kiener.

Als vierter Unterländer reüssierte der Rüdlinger Marc Sieber mit zwei Siegen, zwei Remis und lediglich zwei Niederlagen. Nur der Klotener Felix Frei ging von den Unterländern mit sechs Niederlagen in Serie leer aus.

Elia Müller zeigt Talent

Bei den Nachwuchsschwingern der Jahrgänge 2011 bis 2004, die in vier Alterskategorien starteten, waren insgesamt fünf Unterländer vertreten. Von ihnen stellte der dreizehnjährige Steinmaurer Elia Müller einmal mehr sein Talent unter Beweis, indem er in seiner Kategorie souverän gewann.

Im Schlussgang bodigte er den Beckenrieder Gast Andrin Würsch. In der gleichen Kategorie erreichte der Bassersdorfer Dario Bucheli den 5. Rang. Bei den Jüngsten stiess der Weiacher Jorin Zolliker mit vier Siegen und einem Gestellten bis auf den zweiten Schlussrang vor.

Hutmacher stösst auf 4.77 m

Gleichzeitig mit dem Schwingen wurden in vier Kategorien Steine gestossen, wobei als Königsdisziplin ein 40 kg schwerer Brocken bereit lag. Diesen wuchtete Urs Hutmacher vom Turnverein Wislig über 4.77 m, während die einheimischen Bruedersteinstösser das Nachsehen hatten. Von ihnen erreichte Kenny Spycher im 7. Rang mit 3.83 m die grösste Weite.

Erstellt: 10.06.2019, 21:59 Uhr

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