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Jeremy Seewers Karriere verläuft im Eiltempo. In Frauenfeld ist der 24-jährige Bülacher am Sonntag der heimische Star in der MXGP, der Königsklasse des Motocross.

Der Bülacher Jeremy Seewer auf seiner 450-cm3-Wilvo-Yamaha-MXGP-Maschine beim GP Belgien.
Der Bülacher Jeremy Seewer auf seiner 450-cm3-Wilvo-Yamaha-MXGP-Maschine beim GP Belgien.
Eva Szabadfi

Es ist, als würde Jeremy Seewer gar nicht recht mitbekommen, was da gerade geschieht in seinem Leben. Dass er mit den Weltbesten seines Sports um die Plätze kämpft, gegen all die Holländer, Belgier, Italiener, Franzosen, die aufgewachsen sind mit den Pisten aus Sand, Schlamm und Lehm vor ihren Haustüren. Dass er dort angekommen ist, wo er sich als kleiner Bub in seinem Kinderzimmer in Bülach immer hingeträumt hat: in der MXGP, auf der allergrössten Bühne des Motocross. Er, der junge Mann aus der Schweiz, einer Wüste im Motorsport, fährt mitten unter Weltmeistern, unter Legenden wie Tony Cairoli, dem neunfachen Champion. Es muss überwältigend sein unter all den Grössen. Wer hat ihn am meisten beeindruckt?

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