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Als wäre sie nie weg gewesen

Mit ihrem 8. Rang im Rennen der WM-Serie in Hamburg glückte der Unterländer Top-Triathletin Nicola Spirig nach der dritten Babypause eine imposante Rückkehr.

Auch im Wasser gehört Nicola Spirig bereits wieder zur Weltspitze. Sie glänzt in Hamburg mit einer starken Schwimmleistung.
Auch im Wasser gehört Nicola Spirig bereits wieder zur Weltspitze. Sie glänzt in Hamburg mit einer starken Schwimmleistung.
Foto: Archiv, Keystone

Innert weniger als 24 Stunden erlebte Nicola Spirig höchste Glücksgefühle und argen Frust. Als dritte Athletin des Mixed-Teams Schweiz wurde sie gestern auf der Schwimmstrecke von den Männern auf dem Schlussabschnitt überholt. Dies kam der Überrundung gleich und bedeutete, dass das Team aus dem Rennen genommen wurde. Spirig wurde begleitet von einem Gefühl der Machtlosigkeit. Denn der primäre Beweggrund für ihre Rückkehr in den Wettkampfmodus nur zwölf Wochen nach der Geburt ihres dritten Kindes war, wertvolle Punkte für das Team im Olympia-Ranking zu sammeln. Spirig sagt: «Unser Abschneiden war enttäuschend, aber nach dem schlechten Start von Jolanda Annen sind wir auf verlorenem Posten gestanden.» Sie mutmasst, dass Annens schwache Leistung mit deren Sturz am Vortag in Verbindung stehen könnte.

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