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Churer Lehrstunde für die Chilis

Cup-Aus für die Hot Chilis: NLA-Leader Piranha Chur fügt den Rümlangerinnen im Viertelfinal die erste Naisonniederlage bei. Titelverteidiger Dietlikon steht nach dem Sieg über Zug im Halbfinal.

10:1 ist ein Resultat, das eine deutliche Sprache spricht. Oder eben 1:10. Damit lässt sich seit Sonntagabend die erste Saisonniederlage der Hot Chilis Rümlang-Regensdorf, der überlegener Leaderinnen der NLB, beziffern. Nachdem sie im Cup-Viertelfinal noch das oberklassige Bern Burgdorf mit viel Kampfgeist und spielerischem Esprit aus dem Rennen geworfen hatten, bekamen sie nun von Serienmeister Chur die eigenen Limiten deutlich aufgezeigt. «Wir waren physisch klar unterlegen und oft einen Schritt zu spät», konstatiert Cheftrainer Stephan Wächter. Unter dem hohen Tempo, das die Piranhas vorgaben, litt zudem die Technik. Das Spiel der Chilis wurde anfälliger für Fehler. Was Wächter in diesem Zusammenhang allerdings positiv wertet: «Die Churerinnen haben die Partie gegen uns ganz offensichtlich nicht auf die leichte Schulter genommen und von Beginn weg versucht, Druck zu machen.» Weiter versteht er auch die gegnerische Aufstellung als Anerkennung der bisherigen Leistungen seines Teams. Mit Lara Heini stand nicht nur die Stammtorhüterin im Churer Tor, auch Corin Rüttimann, eine der weltbesten Centerspielerinnen, lief in der mit rund 250 Zuschauenden gut gefüllten Heuelhalle auf und schoss in der 2. Minute auch prompt das erste Tor der Partie.

Appell mit Wirkung

Nach dem ersten Drittel stand es 1:4 aus Sicht Rümlangs, Vanessa Kapp hatte in der 6. Minute für das Heimteam getroffen. Es sollte das einzige Tor der Aussenseiterinnen in diesem Cupfight bleiben. Im mittleren Abschnitt, als sich mit dem 1:7 durch Seraina Ulber (34.) die Stimmung auf der Bank der Chilis sichtlich verdüsterte, sorgte Chefcoach Wächter für Klärung. «Ich habe den Spielerinnen gesagt, dass wir bisher eine grandiose Saison gespielt haben und uns in diesem besonderen Match nicht mit Schuldzuweisungen aufhalten wollen.» Der Appell verfehlte seine Wirkung nicht. Im letzten Abschnitt hielten die Hot Chilis nochmals tapfer dagegen und zeigten zur Freude des Trainers den Willen, die Partie stilvoll zu Ende zu bringen. Anders als tags zuvor Waldkirch-St. Gallen, das sich in der Meisterschaft gegen Chur in den letzten 20 Minuten demontieren liess, zehn Tore kassierte und am Ende mit 0:21 unterging, gestanden die Chilis ihren illustren Gästen nur mehr zwei Gegentreffer zu.

Dietlikons Schlussspurt

Mit einem hartnäckigen Gegner bekam es am Sonntag Dietlikon zu tun. Ligakonkurrent Zug liess die Titelverteidigerinnen lange nicht ziehen. Erst nach der 47. Minute und dem 3:1 durch Evelyne Ackermann konnten sie befreit aufspielen. Michelle Wiki, Laura Bürgi sowie Andrea Gämperli mit ihrem dritten persönlichen Treffer machten den 6:1-Sieg und den damit verbundenen Halbfinaleinzug der Dietlikerinnen perfekt.

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